griesmel,
das
.
›grob gemahlenes Getreide, Schrotmehl‹;
zu  4.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
181, 30
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Kichern und faule schafkehse, schön griesmehl und honig zerlaß unter einander.
Ebd.
198, 30
:
[als Köder zum Fischen]
Geröstet brod in honig. Schön grießmehl.
Voc. Teut.-Lat. l vijv (
Nürnb.
1482
):
Gerstenmuß od’ griesmel.
Henisch
1745
(
Augsb.
1616
):
Grießmeel / nachmeel / farina secundaria.
Winter, Nöst. Weist.
1, 514, 4
(
moobd.
,
1615
):
Die müllner und pöcken so in dem burgfridt gesessen sollen gries mell prein gersten und anders in ihren mühlen den armen als den reichen umb billiche bezahlung geben.
Ebd.
2, 1088, 17
;
Maaler
192v
;