grieseln,
V.;
zu
gries
;
vgl. auch die etymologische Bemerkung im Schwäb. Wb.
3, 886
;
Parallelbelege s. v. .
›gerinnen, stocken (vom Blut); zittern, brechen (vom Herzen)‹.

Belegblock:

Tiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille
121, 16
(
rhfrk.
,
um 1435
):
Als die konnigynne den twerg gehort / da begonde ir von grosseme zorn alles ir blüt zü grysselen.
Ebd.
131, 22
:
Als Warakiris husfrouwe den essel an den man kommen gesach / da begonde ir hertz gryselen.