greinen,
V.;
Kausativum zur 2. Hochstufe von
greinen
(V., unr. abl.).
›jn. weinen machen, jn. betrüben, jm. schaden, jm. etw. zuleide tun‹.
Bedeutungsverwandte:
 1.

Belegblock:

Bächtold, H. Salat
106, 554
(o. O.
1531
):
Dann sie mit dem zug nit vermeinen, | Wib, kind, arm lüt zů greinen.
Niewöhner, Teichner
46, 11
(
moobd.
,
1360
/
70
):
,ez ist ener ein edel chnecht‘, | sprach der richter, ,der in grainet‘.
Ebd.
167, 68
:
,wer phaffen grainet, | der hat mir mein aug betrubt‘.
Ebd.
52, 41
;
Schweiz. Id.
2, 745
.