gravamen,
Subst.;
lat.
flekt.; aus
lat.
gravāmen
›Last‹
(Georges
1, 2970
).
›Klage; Appellationsklage‹.
Bedeutungsverwandte:
 3,
1
 2.

Belegblock:

Laufs, Reichskammergo.
251, 26
(
Mainz
1555
):
Ich erhole mein articulirt klag anstatt der articul oder gravaminum, bitt inhalt derselben zu erkennen.
Chron. Augsb.
7, 315, 19
(
schwäb.
, zu
1558
):
Des probsts zum Creutze vermainte beschwerden oder gravamina und aines rats verordneten zechpfleger daselbst darauf volgender warhafter bericht.
Ebd.
315, 22
(zu
1558
):
Die beschwerung oder gravamina, so bishero das gottshaus [...] tragen hat.
Laufs, a. a. O.
252, 25
.