grausal,
das
;
zu
2
grauen
.
›Grauen, Schrecken‹.

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc Vorr.
27
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
Gruwesal daz undernam: | Valschir rat, dy slange, bram.
Ebd. Hes.
7, 18
:
und werdin sich cleiden mit cilicien, und grusal
[Luther
1545
:
furcht
]
wirt si bedecken.
Thiele, Chron. Stolle
364, 21
(
thür.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
vil unschuldiger armer lute [...], | [...] liss martern unnd enelendiclich noten, | dar mete er gar grossen grussal den luten machte.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
158
.