graseinung,
die
.
›Strafe für Wiesenfrevel‹; dazu metonymisch: ›das dafür eingezogene Strafgeld‹.

Belegblock:

Kollnig, Weist. Schriesh.
153, 19
(
rhfrk.
,
1610
):
grasainung ist auch 1 lb heller, aber hew wegtragen oder wann einer holz aus dieser gemarkung wegführt, so ist die straff 5 lb heller.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
2, 319, 21
(
schwäb.
,
1534
):
waß dan ruogbar ist, das soll menglich den haimburgen riegen uff den aide ußgenommen die klainen graßainung, die sol der schütz fürnemen.
Ebd.
322, 1
:
das sol an des dorfs gemainen nutz gewendt werden an weg und steg und ander des dorfs gemeinen nuz ußgenommen der graßainungen.
Rwb
4, 1071
;
Schwäb. Wb.
3, 797
.