gramanzen,
gramaschi,
pl. t.;
zur unklaren Etymologie und Variation s. Dwb
4, 1, 5, 1774
;
Schweiz. Id.
3, 818
.
›Umstände; Gerede; Komplimente‹; auch: ›Ausflüchte, Umschweife‹.
Bedeutungsverwandte:
, (s. v. , Adj., 6),  2.
Syntagmen:
mit jm. g. machen; der g. dürfen
.
Wortbildungen:
gramanzen
(V.) ›Umstände machen‹.

Belegblock:

Henisch
1729
(
Augsb.
1616
):
Grammantzen / faulefisch / Lame zotten / Loroͤl / fabulæ, ineptiæ. Phr. Es seind gram͂anzen / Lam zotten reissen / groß poppen sagen / ein schuß thun / es seind brillen / ein meerlein sagen / der nicht bericht fertig bringt / dann so er redt / wirdt also gesteupt.
Harsdoerffer. Trichter
2, 145, 9
;
Schwäb. Wb.
3, 786
(
16. Jh.
).