grageln,
V.;
zur etymologischen Einordnung s. Schweiz. Id.
6, 721
;
Dwb
5, 1955
.
›schlecht, mühsam, unsicher gehen; herumtappen‹.
Wortbildungen:
gragel
›dicker, krummer Rebstock‹.

Belegblock:

Maaler
191r
(
Zürich
1561
):
Graglen (die) die grossen vnd alten schossz an weynstoͤcken sind krumb vnd gewunden gleych wie ein track. Dracones in uitibus.
Reithmeier, B. v. Chiemsee
2, 7
(
München
1528
):
der ist plind vnd graykelt
[hierher?]
mit der hand.
Schweiz. Id.
2, 725
;
6, 721
;
Schwäb. Wb.
3, 783
.