grabschaufel,
die
.
›Spaten; Hacke‹;
vgl.  1234.
Bedeutungsverwandte:
, , .

Belegblock:

Alberus y ijv (
Frankf.
1540
):
ein grabschauffel. Runca, & runcina, uet. ein haw damit man streuch außhawt.
Golius
49
(
Straßb.
1597
):
Bipalium, [...], ein gabel mit zweien pitzen / grabschauffel.
Maaler
190v
(
Zürich
1561
):
Grabschaufel (die) darmit man die graͤben machet.
Bauer, u. a., Kunstk. Rud.
1749
(
oobd.
,
1607
/
11
):
Der von silber gemachte künstliche todt mit der grabschauffel.
Uhlirz, Qu. Wien
2, 2, 196, 23
(
moobd.
,
1441
):
[Sie verlangen]
mer grabschauffl, hauen und mulderl.
Voc. Teut.-Lat. m vijr;
Bremer, Voc. opt.
277
;
Schmitt, Ordo rerum
170, 16
;
Schwäb. Wb.
3, 782
.