gründonnerstag,
der
.
– Motivation des Bestimmungswortes unklar, wohl eher auf
greinen
als auf die Farbe
grün
zurückgehend.
›erster Tag des Triduum Sacrum, Donnerstag in der Karwoche (häufig als Zinstermin)‹; vgl. auch:
grüner donnerstag
s. v.  5.
Zur Sache: Lex. d. Mal.
4, 1752
;
Rgg
3
2, 1886.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , ; vgl. .

Belegblock:

Schade, Sat. u. Pasqu.
2, 19, 7
(
md.
1521
):
als man [...] sicht in des bapsts bullen, die all gruͤn donerstag zuͦ Rom gelesen würt.
Feudel, Evangelistar
66, 11
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
An dem grundonrstage schribit sente Johannes daz nue gebot der martere.
Küther, UB Frauensee
340, 28
(
thür.
,
1521
):
ein schonbroth vor zwen bemsch uff den grundunstag.
Dinklage, Frk. Bauernweist.
18, 42
(
nobd.
,
um 1470
):
am Gründonerstag von einem itlichen bawern zu Ebingen 5 eyer.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
308, 28
(
els.
,
1362
):
Er fastet von dem gruͤnn dunrestage vnze an den osterdag.
Küther, a. a. O.
192, 28
;
216, 6
;
Roloff, Brant. Tsp.
1469
;
Sexauer, Schrr. in Kart.
229, 15
;
Pfälz. Wb.
3, 484
;
Goertz, Liturgie.
1977, 250
 f.