gräfin,
die
;
–/
auch
.
›Gräfin, weibliches Mitglied der Reichsaristokratie mit Amt und Würde des Grafenstandes‹;
vgl. .

Belegblock:

Tiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille
173, 11
(
rhfrk.
,
um 1435
):
Darnach gewonnen sye ein dochter die wart ein graffyn zu Pontue.
Chron. Strassb.
102, 25
(
els.
,
1362
):
in dem selben here waz der kunig von Frangrich und [...] die grevin von Flondern und der grove von Limtburg.
Ebd.
748, 13
(
A. 15. Jh.
):
wart das selbe closter von irme süne Lothario dem keyser vollebroht in grossen eren und wurdikeit, das nuwent frygin und grefin drin koment.
Brandstetter, Wigoleis
210, 31
(
Augsb.
1493
):
Als man den ritter lebendige noch tod nit vinden kund. ward die graefin ser betruebet.
Sappler, H. Kaufringer
14, 21
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
von geslächt was si ain gräfin, | ains ganzen lands gepieterin.
Bretholz, Liechtenst. Herrsch.
2, 15
(
smähr. inseldt.
,
1414
):
der gräfinn haws.
Luther, WA
29, 506, 24
;
36, 210, 14
;
Edlib. Chron.
5, 22
;
Schmitt, Ordo rerum
100, 17
;
101, 22
;
Bremer, Voc. opt.
277
;
Voc. Teut.-Lat. m vijr;
Schweiz. Id.
2, 707
.