gottesstrafe,
die
;
-Ø/–
.
›Strafe Gottes für sündiges Verhalten der Menschen zumeist in Form von Epidemien oder Naturkatastrophen‹.

Belegblock:

Luther, WA
21, 543, 13
(
1544
):
Das tut jr, die jr wollet die furnemesten sein, und damit weiter von Gottes Reich komet und schwerer Gottes straffe verdienet.
Ders. Hl. Schrifft. Weish.
12, 26
(
Wittenb.
1545
):
Da sie aber solche spoͤtliche vermanung nicht bewegt / empfunden sie die ernste Gottesstraffe
[Froschauer
1530,
Dietenberger
1534,
Eck
1537
:
schweres urteil vñ straff
].
Sachs
22, 327, 26
(
Nürnb.
1545
):
Also die ding verloffen sent, | Ein ernsthaftige gottes-straf, | Uns aufzwwecken von dem schlaf | Der sunden zw ainr waren pus.
Luther, WA
22, 396, 30
.