gottesschmach,
die
;
–/-Ø
.
›Gotteslästerung, Verbrechen gegen das 1. Gebot Mose‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Wortbildungen:
gottesschmäher
(dazu bdv.: vgl. ).

Belegblock:

Sachs
11, 282, 31
(
Nürnb.
1558
):
so füret in hin also | Zu dem landtpfleger Pilato! | So wöllen wir kummen hienach | Im anzeygen die gottes-schmach.
Koller, Ref. Siegmunds
299, 38
(Hs. ˹
Augsb.
,
um 1440
˺):
Umb kirchen peraüben als sacrilegi, offen wüchrer, eeprecher, gotzschmeher, die sol man pannen.