gottesreich,
das
.
›Ort und Zustand gleichermaßen, in dem die Allmacht und Omnipräsenz Gottes unmittelbar spürbar sind; Paradies (im Gegensatz zu Hölle und Weltreich)‹;
zu  1.

Belegblock:

Luther, WA
17, 2, 268, 27
(
1524
):
Dieweil aber des worts Himelreich, Gottesreich, Christus reich offt jm newen testament gedacht wirt.
Ebd.
34, 1, 516, 29
(
1531
):
Acker keuffen, weyb nhemen ist nicht boße, sed bene discernenda sunt Gotes reych, welt reych.
Ebd.
49, 574, 20
(
1544
):
Und heisset also Christi Reich (das jm der Vater befohlen zu regieren in seiner Menscheit auff Erden durch das Evangelium) das himel Reich oder Gottes reich.
Reissenberger, Väterb.
11935
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Untz in dem Gotes riche, | Da sehe wir uns vroliche.
Gille u. a., M. Beheim
45, 32
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
verheng, das die | toten pegrabm ir tot | Und verkund du | das gotz reich nu!
Luther, WA
21, 479, 27
;
Gille u. a., M. Beheim
41, 11
.