gotteslon,
der
.
›Belohnung durch Gott, Geschenk Gottes an den Menschen‹;
zu  1.

Belegblock:

Reissenberger, Väterb.
26146
(
md.
,
14. Jh.
):
Wart sie [sele] gevuret schone | Zu dem Gotes lone.
Sappler, H. Kaufringer
17, 157
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
auch götlich lieb ist, als ich sprich, | ain gotteslon, das wissent eben, | wann got nicht anders lon will geben | dann nach der lieb oun allen spot.
Gierach, Märterb.
20647
;
Dietz, Wb. Luther
2, 152
;
Schwäb. Wb.
3, 770
.
2.
›das die Gnade Gottes hervorrufende, gottgefällige Werk des Menschen, Werk, das nicht in der Welt, dafür aber von Gott belohnt werden wird‹;
vgl.  1.

Belegblock:

Luther, WA
52, 482, 36
(
1544
):
Also ist es ein Gottes lohn, wo boͤse kind oder gesindt im hauß ist, das man ein aychen Butterwecken in die hand neme und schmire jnen die haut mit.
Turmair
5, 306, 5
(
moobd.
,
1522
/
33
):
raizten in die pischof, [...] gaben für, sein vater wär im pan, darumb tät er ein gotslon, wen er in und die seinen erwürget.
Schwäb. Wb.
3, 770
.