gotteslere,
die
;
-Ø/–
.
›Inhalt von der christlichen Verkündigung und Unterweisung in diese‹;
zu  1.
Wortbildungen:
gotteslere[r]
.

Belegblock:

Luther, WA
31, 1, 2, 15
(
1529
):
ist dises gantzen Psalmen innhalt, das er darmit unns abreysse von menschen lere unnd auff Gottes lere, dem puren, lautteren, reynen wortte behalten will. [...] Man muß auch alle seine
[des Propheten]
wort verstehen, als stehe er vor Gott zwischen seinen feynden, die zu im trachten mit gewalt, [...], mit wellichen er zuthun hat uber gottes und menschen leren.
Ebd.
33, 150, 5
(
1531
):
Die vernunfft wirdt diese lehre nicht geben, den sie urttelt diese lehre als unrecht, drumb heists ein gotteslehrer
[Edition hat
gotteslere
],
das man von gott selbst gelehret werde undt wir sein selbst wortt allein hören.
Reissenberger, Väterb.
17973
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Niht schiet mit der gewonheit | Als ich von diner wisheit | Der Gotes lere bin gewon.
Göz. Leichabd.
288, 17
( 
Jena
1664
):
Jn der Hochheiligen GOttes Lehr nimmt Er sich mehr Zeit zu beharren vor.