gotteslehen,
das
.
›geistliche Pfründe‹.
Bedeutungsverwandte:
 3.

Belegblock:

Baumann, Bauernkr. Rotenb.
508, 26
(
nobd.
,
n. 1525
):
Dieweyl ich [...] mich aus ewer erber, fursichtig weyshait brieflich, besigelt urkund mit ainem gotslehen [...] beromen darf.
Rwb
4, 1030
;
Schwäb. Wb.
6, 2058
.
2.
›erbuntertänige Person eines geistlichen Herrschaftsträgers, z. B. des Deutschen Ordens‹; metonymisch dazu: ›erbuntertäniges Abhängigkeitsverhältnis gegenüber einem geistlichen Herrschaftsträger‹.
Syntagmen:
js. g. sein; von g. jm. eigen sein
.

Belegblock:

Wyss, UB Deutschord. Hessen
15, 37
(
hess.
,
1361
):
daz ich willigliche mich hon virbundin [...] tzu den erbern geistlichin ludin [...] des Důczschin husis bie Marpurg minen liben herrin, der gotzlehin ich bin.
Struck, Cist. Marienst.
988
;
1389
;
Rwb
4, 1030
;
Schwäb. Wb.
6, 2058
;
Crecelius
1, 431
.