gotteskraft,
die
.
›Macht, Bewirkungsfähigkeit Gottes, die er auf den Menschen übertragen kann bzw. durch die er im Menschen wirkt‹;
zu  1.

Belegblock:

Luther, WA
17, 1, 288, 20
(
1525
):
das es eyn unuͤberwintliche Gottis krafft ist, die ym hertzen verborgen ligt, die widder sunde, tod, teuffel noch der hellen pforten uber weltigen kan.
Ebd.
17, 2, 217, 36
(
1525
):
Er muste wol [...] leyden, [...] bis das Christus mit Gotts krafft kam.
Reissenberger, Väterb.
30566
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Ist ein mensche mit vnvlate | Unde mit untugenden behaft | Dem sul wir die Gotes craft | In uns niht verveilen.
Sappler, H. Kaufringer
18, 124
(
schwäb.
, Hs.
1472
):
sie wer mit dem teufel behaft; | den wöllt er mit der gottes kraft | und mit seiner kunst außhetzen.
Luther, WA
37, 265, 3
f.;
Schwäb. Wb.
6, 2059
.