gottesdiener,
der
.
›frommer Mann, der sein Leben Gott gewidmet hat‹; Spezialisierung dazu: ›Geistlicher, Priester‹.
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
gottesdienerin
.

Belegblock:

Luther, WA
21, 427, 26
(
1544
):
Denn er redet hie nicht von offenbarn leichtfertigen boͤsen Buben und gottlosen Leuten, sondern von den, so die furnemesten, weisesten, heiligsten und (wie er hie sagt) Gottesdiener heissen.
Ebd.
22, 10, 1
(
1544
):
Und werden in diesem [Cain] allein die furgebildet, so der ausbund und beste kern sind auff Erden, die heiligsten, froͤmesten Gottes diener.
Ebd.
22, 42, 7
:
[Cartheuser], der da von den Leuten abgesondert, wil ein heiliger Gottes Diener sein vor andern Leuten und doch keinem Menschen nuͤtzet.
Ebd.
41, 152, 30
(
1535
):
Also ist hiemit auff gehaben das gantze wesen des Alten Testaments mit seinem eusserlichen Gottes dienst, als das nicht vermocht, solchen gehorsam und willige Gottes diener zu machen. [...] da Christus komen ist und durch das Euangelium eitel newe Gottes diener und Gottes dienst schaffet.
Reissenberger, Väterb.
11881
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Do sie daz hete von im virnumen, | Die reine Gotes dienerin.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
21, 28
(
els.
,
1362
):
wolte vúrbas wachen das er befúnde wer der gottes diener were.
Banz, Christus u. d. minn. Seele
1695
(
alem.
,
1. H. 15. Jh.
):
Er bedarff nit me geren denn sin, | Wil er ain rechter gottes diener sin.
Luther, WA
21, 494, 24
;
22, 210, 10
;
22, 250, 8
;
41, 145, 18
;
52, 492, 36
;
Harsdoerffer. Trichter
3, 244, 1
;
Kummer, Erlauer Sp. 
4, 209
.
Vgl. ferner s. v.  1.