gotmacher,
der
;
–/-Ø
.
1.
›Person, die jn. / etw. ins Göttliche, Verehrungswürdige erhöht; falscher Prophet, Verfälscher des wahren Glaubens‹;
zu  5.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Luther, WA
10, 1, 242, 17
(
1522
):
denn sie sind gottmecher und gottmeyster, was yhrm dunckel recht ist, das soll gott und gottis seyn.
Ebd.
30, 2, 602, 39
(
1530
):
Wiltu nu ein Gott macher werden, so kom her, hore zu, Er wil dich die kunst leren, das du nicht feilest und einen Gotzen, sondern den rechten Gott zum rechten Gott machest.
2.
›Herrgottsschnitzer, Bildhauer, der Heiligenstatuen schafft‹.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
6, 2059
(
15. Jh.
).