godestag,
godenstag,
der
;
-s/–
;
zu
Gunstag
›Mittwoch‹ (Dwb
4, 1, 6, 1126,
dort sach- und wortgeschichtliche Information; vgl. auch Verwijs/Verdam
2, 2025
; Schiller/Lübben
2, 163
).
›Mittwoch‹.
Vorw. Rib.
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
godestagskamer
›Abteilung der städtischen Rentkammer, deren Zahltag der Mittwoch war‹.

Belegblock:

Chron. Köln
2, 51, 12
(
rib.
,
um 1400
):
des neisten godestages darna, do kore ere eindeils den buschof van Paterburne zo eime buschof.
Hilliger, Urb. St. Pantaleon
360, 10
(
rib.
,
1517-21
):
dat sy dairuf willen dryven des gudesdaichs nach sent Miecheilsdage, der ist uf sent Mauricius daich gewest.
Buch Weinsb.
1, 88, 9
(
rib.
,
um 1560
):
1533 uff godestach in der karwochen war ich zu bichten gewest, wolt den mendeldach zum hilligen sacrament gain.
Apherdianus
171
(
Köln
1575
):
Mercurÿ, quartus hebdomatis, godestag / mitwoch.
Henisch
1673
(
Augsb.
1616
):
Godenstag / Mittwoch / dies Mercurij, Godam a. bonum faciens.
Chron. Köln
2, 58, 31
;
Buch Weinsb.
5, 516
.