gnacke,
gnake,
der
;
–/-n
;
zu
Gnacke
ein Halbgroschen (Dwb
4, 1, 5, 504
).
eine geringwertige mitteldeutsche Münze, sächsischer, hessischer und stolbergischer Groschen, häufig mit Gegenstempel versehen; in Würzburg 1496 auf 4 Pfennig herabgesetzt.
Zur Sache: v. Schrötter, Wb. der Münzkunde.
1970
2
, 227.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Helbig, Qu. Wirtsch.
2, 158, 24
(
md.
,
1489
):
ein lastwage mit zentnergut gibt viij gnacken, ein karn halp alsvil.
Franz u. a., Qu. hess. Ref. Bd.
2, 28, 25
(
hess.
,
1527
):
[Jost und Johan] sint daselbst bis uf montag [...] verhart und is vor alles verzert 1 fl. 10 gnaken und 10 metzen habern verfuttert.
Küther, UB Frauensee
250, 18
(
thür.
,
1486
):
Welche obgemelte dreissig jhare der genant Cort [...] geben sollen in die probstey [...] jherlich sechs behmisch doringsche landtwehr und uf wienachten ein schonbrodt vor vier gnacken.
Ebd.
336, 12
:
sal ehr [...] geben eynen dinstfißch zehenn gnacken wert.
Hampe, Ged. v. Hausrat
1, 8, 1
(
nürnb.
,
n. 1480
):
leich her ein knacken oder zwen.
Henisch
1670
(
Augsb.
1616
):
Gnack / ein Muͤntz.
Küther, a. a. O.
372, 40
;
Rwb
4, 963
;
Brinckmeier
1, 925
;
1097
;
Schmeller/F.
1, 1347
.