gewandgaden,
das
;
–/
auch
-er
.
›Tuchhalle, Tuchhaus‹; mit Öffnung zu ›Kleiderhaus, Kleiderladen‹;
vgl.  12;  34.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl. .

Belegblock:

Schmidt, Frankf. Zunfturk.
1, 231, 14
(
hess.
,
1377
):
wer da stet undir den gewantgaden, der sal gantzen harnesch habin, hubin, beyngewant.
Chron. Mainz
1, 305, 31
(
rhfrk.
,
15. Jh.
):
da sloß der rad ir hoffe zu und ir gewantgaden und virsperten alle ir gut.
Voc. Teut.-Lat. m vv (
Nürnb.
1482
):
Gewandtgaden od’ tuchgaden. pãnificina. vestiariu͂. vestibulu͂ id’. od’ klayd’hause.
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
571, 16
(
halem.
,
1495
):
Wann ouch uff einem wuchenmarckt, jarmarckt oder zuͦ anderer zytt einer vor einem gewandtgaden stat, in meynung tuͦch zekouffen.
Rwb
4, 722
.