getan,
part. Adj.
zu (V.).
›in bestimmter Weise beschaffen (von Sachen); geartet (von Personen); um etw. bestellt (von Sachverhalten)‹;
vgl. am ehesten  14.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  2, (Adj.) 1, (part. Adj.) 1.
Wortbildungen:
getanheit
.

Belegblock:

Leman, Kulm. Recht (
Thorn
1584
):
Bufen dy mogen ouch nicht getzugen gesyn vnd so getane lute. dy is myt yrre tumpheyt dortzu brocht han.
Quint, Eckharts Pred. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
ich wil sprechen von sô getâner wârheit, die lützel guoter liute suln verstân.
Frantzen u. a., Kölner Schwankb. (
Köln
um 1490
):
Myn dingen sijnt niet so getain, | Dat ich mich urre kroeden yet.
Wyss, Limb. Chron. (
mfrk.
, Hs.
2. H. 16. Jh.
):
Der ritter was also getan, daz in di ganze gemeine von Colne lip hatten.
Karnein, Salm. u. Morolf
181, 3
(
srhfrk.
, Hs.
um 1470
):
sage mir, du alter heiden, | wie ist es uff dines heren burge getan ?
Strauch, Par. anime int.
125, 31
(
thür.
,
14. Jh.
):
alse sente Pauwil forstunt, de in den dritten himmil gezuckit wart und sach so getane dinc di ni man gewortin mac.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
9, 17
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
vil vremedir vogil, der wir nicht habin, gar wunniclich getan.
Pyritz, Minneburg
5189
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
niemant mir sin reht gelaubt | Wie suberlich daz sy getan.
Quint, a. a. O. ;
ders., Eckharts Trakt. ;
Wyss, a. a. O. ;
Vetter, Pred. Taulers ;
Rieder, St. Georg. Pred. ;
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. ;
Piirainen, Stadtr. Sillein
64b, 27
;
Dietz, Wb. Luther
2, 108
;
Mommert, Humery.
1965, 154
.