gestudel,
das
;
zu
mhd.
studel
›Pfosten‹
(
Lexer
2, 1262
).
›Gestell unterschiedlicher Art‹; speziell: ›Webstuhl‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1,  4.
Wortbildungen:
gestudlerin
›Weberin‹.

Belegblock:

Voc. inc. teut.
i vr
(
Speyer
um 1483
/
4
):
Gestudel der weber Telariu͂. i. Stame͂ textoris.
Köbler, Ref. Nürnberg
415, 18
(
Nürnb.
1484
):
ES soll fuͤrbasser ein yeder weber sein gestuͤdel setzen einen halben statschuch von der huͤltzein wand seines nachpawrn.
Steinberger u. a., Urk. Hochst. Eichst.
156, 18
(
noobd.
,
1319
):
Dye zaichenmeister sollen gien an das gestudel, [...], und sollen geschawen dye breiten und dye zall der federn.
Matzel u. a., Spmal. dt. Wortschatz.
1989, 108
;
Schweiz. Id.
10, 1384
.