geschläg,
das
.
1.
›Schlägerei, aufruhrähnlicher Streit‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , ,  12, ,  1,
1
 4,  3,  1.
Wortbildungen:
geschlägze
(a. 1537).

Belegblock:

Geier, Stadtr. Überl.
251, 5
(
nalem.
,
1553
):
Wa ir auch in bemelten heusern unbeschaidenlich geschlög oder aufruor erhorten, [...], so sollen ir [...] solliche unhändel und angefangen ufruͦrn abstellen.
Pfälz. Wb.
3, 249
;
Schwäb. Wb.
3, 474
.
2.
›käfigartiger Verschlag‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. (
der/das
2,  9,  1.

Belegblock:

Chron. Augsb.
1, 230, 19
(
schwäb.
,
15. Jh.
):
schmit man 4 priester an den Pörlach turen in ein vogelhauß oder ein geschleg, [...], mit henden und mit fiessen under der rautgloggen aussen an dem thuren.
Schwäb. Wb.
3, 474
.
3.
›auf einmal geschlagener Waldteil‹.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
3, 473
(a. 
1540
).
4.
›Gesang der Vögel‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  3.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
3, 474
(
1. H. 16. Jh.
).