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genus,
der
 ;
(wohl Ektlipsis)/
.
›Vorteil, Nutzen, Gewinn‹.
Vielfach Rechts- und Wirtschaftstexte.

Belegblock:

Thiele, Minner. II,
31, 326
(Hs. ˹
md.
/
rhein.
,
1. V. 15. Jh.
˺):
man enhat der bosen kein genos.
Dat nuwe Boych
429, 16
(
rib.
,
1396
):
dat yrre eyn deme anderen der hierschaf vnd des genoss verguͤnde.
Loesch, Kölner Zunfturk.
2, 115, 17
(
rib.
,
1461
):
dat siselver [...] geinrelei genoiss, geschenk, bate noch vurdel darvan nemen [...] soilen.
Schade, Sat. u. Pasqu.
50, 25
(
rhfrk.
1523
):
doch daß die vinanzer allwegen den größern gnoß oder mitteil darbei haben.
Anderson u. a., Flugschrr.
30, 4, 9, 10
([
Straßb.
1522
]):
du solst nit genuß nemen von hingelauhem gelt / wan der selbig genuß ist wucher.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
1, 111, 35
(
schwäb.
,
1666
):
so gnediger herrschaft aigen, aber im dritten jahr dem gemeinen Marckt Zöbingen aller genuß ohn heu und ohmat darvon gehorig.
Rennefahrt, Statut. Saanen
260, 2
(
halem.
,
1635
):
appelieren mögen, es seye umb ein beyhandel, kundschaften, ouch zug und gnuß.
Mell u. a., Steir. Taid.
76, 5
(
m/soobd.
,
1624
):
so oft ein inwoner sich des burgerlichen gewerbs und gemainen genuß will teilhaftig machen, mueß er sich vorhero bei der burgerschaft [...] vergleichen.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
133, 24
(
smoobd.
,
17. Jh.
):
das si [...] kainen [...] etwaß ubersechen oder umb ainicherlei genuß oder fraindschaft wilz vertuschen helfen.
Voc. Teut.-Lat.
k viiv
;
Schwäb. Wb.
3, 372
 f.