Mieder, Lehmann. Flor.
349, 1
(
Lübeck
1639
):
Wer an einem Ey genug hat / der laͤst die Henn lauffen.
Wyr haben des biß an hals gnug an uns.
die Schrifft selbst gibt von solcher weise Zeugnuß gnug.
Hajek, Guͦte spise
41
(
rhfrk.
/
nobd.
,
um 1350
):
des krutes nim genuͦc.
Anderson u. a., Flugschrr.
15, 5, 8
([
Worms
1521
]):
vñ also / do gnüg Christe͂bluͦts vergossen gewest.
Feudel, Evangelistar
35, 22
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
an czweyn hundirten brotes han sy nicht gnuk.
Küther, UB Frauensee
114, 30
(
thür.
,
1347
):
Ouch sint geczuge alle disir rede der erber man her Conrad Sterre [...] und ander lute gnug.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
176, 2
(
thür.
,
1474
):
so habin sy der ersten vorwillunge gnug getan.
Quint, Eckharts Trakt.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
ich vürhte, ich entuo niht genuoc vlîzes dar zuo.
Göz. Leichabd.
(
Jena
1664
):
Ich habe Schazzes genung / daß mein Kind noch lebet.
Keil, Peter v. Ulm
102
(
nobd.
,
1453
/
4
):
temperyr das vnter einander vnd laß es vnter einander sieden, piß es sein gnug hat.
auch preut man gar vil piers hie, daz man piers genunck fant piß auf pfingsten 1450.
Kehrein, Kath. Gesangb.
(
Nürnb.
1631
):
Ein jede Stimm, ein jede Zung, singt diesem HErren allzeit Lob genung.
Karnein, Salm. u. Morolf
759, 1
(
srhfrk.
, Hs.
um 1470
):
Morolf hette creffte gnug.
Roloff, Brant. Tsp.
474
(
Straßb.
1554
):
Du woͤltst ine gnug zuͦ essen geben.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 233, 17
(
Hagenau
1534
):
Wilt du geldt haben / so wird eyn Amptman / so hast du sein genug.
Sappler, H. Kaufringer
1, 55
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
da hetten si gemaches gnuog.
Bauer, Geiler. Pred.
102, 27
(
Augsb.
1508
):
du hast vernunft gnuͦg darzuͦ.
Anderson u. a., Flugschrr.
6, 4, 7
([
Augsb.
]
1523
):
man hatt genuͤg am glauben.
Ukena, Luz. Sp.
740
(
halem.
,
1575
):
Mich dunckt es hab deß pfeffers gnuͦg.
Fuchs, Murner. Geuchmat
2886
(
Basel
1519
):
Es ist nit not, die all zuͦ sagen, | Die vor zyt in alten tagen | Vff die geuchmat kummen sindt, So man gnuͦg der nuwen findt.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
an dem sibenden [tag] gibt er [prunn] gar gnunk wazzers.
Bauer, Imitatio Haller
99, 22
(
tir.
,
1466
):
wend ain idlicher mensch der hat denn genueg czue tragen an seiner aigen purden.