genosschaft,
die
.
1.
›Gemeinschaft, Gesellschaft‹, sowohl in rechtlichen wie religiösen Bezügen.

Belegblock:

Asmussen, Buch d. 7 Grade
1150
(
nobd.
, Hs.
A. 15. Jh.
):
Also ist er worden im gnoß, | der us seines vater schoß | goß sich in aines menschen leip, | in das allerrainest weip, | deu weibes namen ie gewan, | von der ich die genozschaft han.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
2, 668, 6
(
schwäb.
,
1479
):
wir gebieten ouch uff den aid, das dhain vatter und muͦter iren kinden, die sich dann dem gotzhuß wie obsteet emtpfremd oder uß der genoßschaft elich sich vermischt hetten.
2.
›Genossenschaft, organisierte Rechtsgemeinschaft der grundherrlichen Eigenleute‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 319, 2
(
schwäb.
,
1603
):
sollen allen und jeden unser und unsers gotzhauß leibaignen leüten [...] verbotten sein [...] uß der gnoßschaft nit zue weiben noch zue mannen.
Schwäb. Wb.
3, 368
.