gemurmel,
gemurm,
gemurbel,
das
.
›Gemurmel, Gerede, Geschrei; Murren, Aufruhr‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl.  6, (
der
), ,  1, ,  2,  3, ,  4,  3.
Syntagmen:
g
. (Subj.)
anheben / aufstehen
.

Belegblock:

Luther, WA
10, 1, 1, 436, 10
(
1522
):
auff das er furwurff alle das geschwurm und gemurm unßer torichten gepett.
Ders. Hl. Schrifft.
Joh. 7, 12
(
Wittenb.
1545
):
es war ein großes Gemurmel unter dem Volk.
Harms u. a., Alberus. Fabeln
106, 27
(
Frankf./M.
1550
):
Es hub sich ein gemuͤrmel an.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
253, 9
(
nobd.
,
n. 1525
):
aber sich erhub derhalben in der gemaind [...] ain groß gemurbel und geschray.
Chron. Augsb.
5, 9, 10
(
schwäb.
,
1523
/
7
):
also ward ain gemurbel zuͦ Minchen, daß sie sich bald wider darvon machten.
Wyss, Luz. Ostersp.
6564
(
Luzern
1545
):
ein gmürmell wurd im volck vffstan.
Dasypodius
230v
;
Henisch
1488
;
Dietz, Wb. Luther
2, 74
;
Dief./Wü.
611
;
Schwäb. Wb.
3, 349
;
Schweiz. Id.
3, 387
.