gekeren,
V.;
zu
1
.
1.
›sich zu etw. hinwenden‹.
Syntagmen:
mit präpositionalem Anschluss (
auf, zu
).

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
21989
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
swa sie [hende] gekeren | Zu dem daz sie Got eren.
Strauch, Par. anime int.
46, 4
(
thür.
,
14. Jh.
):
ez inmac zu male nicht gesin dan ein andacht, und di fornuft inmac sich nicht gekerin dan uf ein dinc.
Vetter, Pred. Taulers
384, 23
(
els.
,
1359
):
das man [...] sich deste tapherlicher ze Gotte múge gekeren.
2.
›etw. abwenden; jn. von jm./etw. abbringen‹.
Syntagmen:
auch mit präpositionalem Anschluss (
von
).

Belegblock:

Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
6386
(
rib.
,
1444
):
Dat he nyet en konde gekeren dat.
Loesch, Kölner Zunfturk.
2, 548, 29
(
rib.
,
1454
):
wa ich dat wiste ind gekeren koende, weulde ich mit vlijss alrzijt gerne keren.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
14, 5
(
els.
,
1362
):
wie sú v́ch von imme gekerent, das er v́ch nút erhoͤre.