geizigkeit,
die
.
›Begierde, Verlangen, Habsucht; Geiz‹;
vgl. .
Bedeutungsverwandte:
, , , , >.

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Geitz geitzigkeit geltsucht geltseuche.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
63, 18
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
si vindin ouch dicke den adamant in der aren nyste, di di aren von gyczekeit hattin vorslundin.
Kehrein, Kath. Gesangb. (
Bautzen
1567
):
Auch meiden alle geitzigkeit.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
mit dem v́bel mit gemeiner vnkeusch. mit vnkeusch vnd mit arkeit. mit geizikeit vnd mit schalckheit.
Chron. Augsb. (
schwäb.
,
1544
/
5
):
also daß [...] alle geitzigkait und begirigkait der ämpter dermaßen überhandt name.
Gilman, Agricola. Sprichw.
2, 215, 29
([
Augsb.
]
1548
):
Geytzigkait ist aller welt verbotten | Zuͦ forderst aber Gottes botten.
Dietz, Wb. Luther
2, 58
;