gehorsamkeit,
die
;
-Ø/–
.
›Gehorsamkeit, Folgsamkeit, Unterwerfung, Demut, Willfährigkeit‹.
Bedeutungsverwandte:
, , ; vgl. (
der
1, (
das
1.
Syntagmen:
christliche / demütige / gebürliche / geheiligte / kaiserliche
›dem Kaiser gegenüber geübte‹
/ rechte / untertänige g
.

Belegblock:

Kehrein, Kath. Gesangb.
3, 172, 2
(
Köln
1582
):
Er hat viel völcker schon | Gar vnter vns gezwungen, | Hat vns die nation | Zuͦ ghorsamkeit gedrungen.
Schöpper
13b
(
Dortm.
1550
):
Gehorsamkeit gehorsame vnderthenigkeit Willfertigkeit gehorsam willfarung.
Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
5534
(
rhfrk.
,
um 1405
):
yren dot sij da mit erwurbent. | Were er nit, so regnierte uber alle | Gehorsamkeit und gebudde auch uber alle.
Gille u. a., M. Beheim
426, 13
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
sein geharsamkait er da tet | mit Maria, der maget reine.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
27, 25
(
nobd.
,
n. 1525
):
Geharsamkait ist nichtz, dann dem göttlichen wort glauben und nachkomen.
Vetter, Pred. Taulers
311, 25
(
els.
,
1359
):
das der mensche werde angetan mit den tugenden unsers herren Jhesu christi, als ist: demuͤtkeit, senfttmuͤtikeit, gehorsamkeit.
Eichler, Ruusbr. obd. Brul.
1, 162
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
ein gantz wille, niemer me sv́nde ze tuͦnde vnd gotte allewege zvͦ dienende in demuͤtiger gehorsamkeit.
Koller, Ref. Siegmunds
81, 14
(Hs. ˹
Augsb.
,
um 1440
˺):
got wil rechte gehörsamkait haben von den seinen.
Bauer, Geiler. Pred.
473, 23
(
Augsb.
1508
):
Aber luͤg das solches reden bescheh auß gehorsamkait deyner obren.
Warnock, Pred. Paulis
20, 119
(
önalem.
,
1490
/
4
):
darumb wolt gott allen denen, die kúnftiklich ghorsam soltend sin, in Abraham zögen als ainen spiegel der ghorsamkait.
Wyss, Luz. Ostersp.
674
(
Luzern
1583
):
Herr, das sol beschehen. Ich bin bereit, | Din willen zthuͦnd in ghorsamkeit.
Eichler, a. a. O.
1, 9
;
1, 163
;
1, 498
;
1, 510
;
2, 667
;
2, 865
;
Schmitt, Ordo rerum
96, 4
;
Dasypodius
152v
;
Stieler
1, 860
;
Schweiz. Id.
2, 1571
.