geferren,
V.;
zu
mhd.
gevërren
›fernhalten, entfernen, entfremden, entziehen‹
(Lexer
1, 960
).
1.
›entfernt, nicht vorhanden sein; fehlen‹.

Belegblock:

Guth, Gr. Alex.
4378
(Hs. ˹
oobd.
,
E. 14. Jh.
˺):
Seit aber euch daz gefierd | Und brist, so sprecht ir | Ez sey also ewr gir.
2.
›jn. / sich von etw. fernhalten‹.

Belegblock:

Quint, Eckharts Pred.
1, 155, 10
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
der sol gote alle zît bî und gegenwertic sîn, alsô daz in nicht von gote müge geverren weder glücke noch unglücke noch kein crêatûre.