gebinden,
V.
›jn. / etw. (an jn. / etw.) anfügen, anbinden, fesseln, festbinden‹; auch ütr.;
vgl.  13;.
Älteres und mittleres Frnhd.

Belegblock:

Feudel, Evangelistar
111, 27
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
Des [mensche] wonunge waz in den greberen unde den mochte mit keten nymant gebynden.
Mönch v. Heilsbronn. Fronl.
12b
, 16 (
nobd.
,
E. 14. Jh.
):
Dv pindest den den nieman gepinden mac.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
546, 12
(
els.
,
1362
):
Mast du mir minen got gebinden mit dime gewalt so wil ich an dinen got globen.
Piirainen, Stadtr. Sillein
81, r
, 5 (
sslow. inseldt.
,
1378
):
ein weniger cheffel den man auf einen savmer gebinden muͤge.
Wiessner, Wortsch. Wittenw. Ring.
1970, 64
.