garde,
gewarde,
gewardi,
guarde,
guardia,
die
;–/-n
, dies aus frz. garde
oder span./ital. guardia
›Obhut, Wache, Bewachung, Wachmannschaft‹, alle germ. Ursprungs ( Pfeifer
).2000, 397
›Hut, Wache, Schutz; Leibwächter, Wach-, Schutzmannschaft‹; als Metonymie: ›Tätigkeit als Schutzwache‹.
Seit dem mittleren Frnhd.
Bedeutungsverwandte:
.Syntagmen:
eine g. anrichten
.Belegblock:
das mehrer theil dennoch fast in die 3000 (darunder in die 200 reisige) bei einander geblieben, zusamen geschworen und eine garde angerichtet haben.
Darnach ruͤckt der Koͤnig dabey / Mit seiner starcken leib Guardey.
Ebd.
5095
: Findet sich die Guardi bald / Die auff des Koͤnigs Leib bestalt.
swoir bei sin kroin und wolt im sin gwarda halbarderer zu verwaren da laissen.
die dorfer haben wol tusent man in einer kleidung uff die gwarde und deinst da gehabt.
in dem er zuvor fast nicht auß seiner Residentz gehen dorfte / er wuͤrde dann mit einer Guarde von drey biß 400 Mann begleitet.
ich han | Gerüst mein gwardi und trabanten | Umb mich, mein freund und wolbekanten, | Die mich verwaren nacht und tag.
Wann Sabinus hett abgeführt | Deß keysers gwardi, wie gebürt.
Satellirium, Ein gewardi / beschirmung von trabanten / Ein hauff trabanten.
Es beschribend ouch die von Zürich [...] ab all irer landschaft die eltisten und erbristen mann, [...], und namend dieselben in die statt zu eyner gwardi, wyttern unradt zuͦ verhüetten.
Erhardt von Dabe, kaiserlicher mt. hauptmann über die teutsche guardi.
da kam die welsch kard, was ein folck aus Burgundi, die abeilten den aidgenossen den raub ains dails wider und erschluͦgen fill aidgenossen.
Als aber herr Johan Christof durch die guardi passirt, het er inen gesagt, es würde ain sollicher und solicher hernach kommen.
Do kam die welsch gard in das land, die tribend die Schwitzer wider haim.
Henne, Hochspr.
1966, 114
;