galmei,
der
,
auch
die
;
zu
mhd.
kalemin
›Galmei‹
(Lexer
1, 1496
), dies aus
mlat.
calamina
(DuCange
2, 20
).
ein Zinkerz.
Wortbildungen:
galmeistein
.

Belegblock:

Peil, Rollenhagen. Froschm.
188, 4423
(
Magdeb.
1608
):
Wie kupffer wird zum fewr gebracht / | Vnd mit Galmey also versetzt / | Das daraus gut Messing wird zu letzt.
Haage, Hesel. Arzneib.
13v, 3
(Hs. ˹
noobd.
/
md.
,
E. 15. Jh.
˺):
galmei und tintigen, daz sol man prennen in ainem newen hafen.
Keil, Peter v. Ulm
49
(
nobd.
,
1453
/
4
):
So nym ein virdung glet vnd j lot galmey vnd mastigk vnd weyrauch vnd mirre.
Haage, C. H. v. Hoff. Kunstb.
131
(
oobd.
, Hs.
M. 16. Jh.
):
man mies nemen Atrament galmey mangnesia lapis ematicis, khinder pruntz pocksplut und ander merr.
Eis, Albrants Roßarzneib.
127, 15
(
1435
):
darnach nym galmei und prenn die auf choln und lesch si dann yn wein.
Henisch
1340
;
Stieler
1, 596
;
Rohland, Schäden
403
;
Barke, Spr. d. Chymie.
1991, 252
;
Gleinser, Anna v. Diesb. Arzneib.
1989, 3
;
Bad. Wb.
2, 281
;
Schwäb. Wb.
3, 34
.