götzendiener,
der
.
›Person, die einem Abgott dient, ihn verehrt und anbetet‹; von Luther auch für den Papst gebraucht;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. , .

Belegblock:

Luther, WA
17, 2, 211, 5
(
1525
):
Sonderlich urteylt er scharff den geytzigen und nennet yhn eynen goͤtzendiener oder abgoͤttischen. [...] Alleyne der unselige goͤtzen diener ist knecht seynes gutes und seyne suͤnde ist, das er das gelt und gut sparet.
Ebd.
37, 307, 27
(
1534
):
Drumb ist der Bapst ein Gotzen diener [...], denn er fragt nichts nach dem wort.
Stambaugh, Milichius. Zaubert.
19, 24
(
Frankf./M.
1563
):
Den forchtsamen / und unglaubigen / und grewlichen / und Totschlaͤgern / und hůrern / und Zauberern / und Goͤtzendienern / [...] / deren theyl wird sein in dem teich der mit Fewer und mit Schweffel brennet.
Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 478, 29
(
Nürnb.
1631
):
[Sebastian] Verflucht deß Kaͤysers Goͤtzen all, | Die Goͤtzendiener allzumal.
Luther, WA
44, 170, 11
;
47, 481, 37
;
49, 238, 26
;
51, 395, 20
;
51, 398, 22
;
Dasypodius
97v
;
Maaler
188v
;
Volkmar
282
.