götzenbild,
das
;
–/-e
und
-er
.
›bildliche oder plastische Darstellung eines Abgottes und Gegenstand religiöser Verehrung‹;
zu  2.

Belegblock:

Luther, WA
28, 533, 22
(
1529
):
Nicht das ich wolte, das man solche Goͤtzen bilde solt anrichten, wie wir bisher haben gethan, mit welchen man Gott dienete, Ich wil solchen Goͤtzen nicht hofieren.
Ebd.
28, 678, 11
:
Bilde stuͤrmen heisset nicht allerley Bilde abwerffen, sondern diese wie der Text mitbringet, die angebetet werden als Goͤtzen, Goͤtzenbild heissens, da das Hertz anhanget, wie die Birn am Baum henget.
Kehrein, Kath. Gesangb.
3, 203, 37
(
1582
):
Sein grimm von ihn gereitzet ward | Durch goͤtzenbild heidnischer art.
Harsdoerffer. Trichter
3, 244, 18
(
Nürnb.
1653
):
Goͤtzenbilder. Der Greuel fuͤr unsrem GOtt / die nur sind Holtz und Stein / leblos und ohne Schein / kan ja kein Gott nicht seyn.
A. à S. Clara. Glori
46, 32
.