gönnen,
günnen,
V.,
unr., Präteritopräsens, auch regelmäßig;
zu
mhd.
gunnen
›gönnen‹
(Lexer
1, 1120
; Pfeifer
2000, 462
).
1.
›jm. etw. wohlwollend oder aus Gnade zugestehen, erlauben, gestatten; jm. etw. gewähren, zuerkennen, geben, schenken (wobei der Handelnde insgesamt mit dem Handlungsspielraum bzw. der Macht ausgestattet ist, das Zugestandene auch verbieten oder verhindern zu können)‹; offen zu 2.
Bedeutungsverwandte:
(V.) 1,  1,  2,  1, , , .
Syntagmen:
jm. etw.
(z. B.
die huld / stätte, das land
)
g., jm. g., das [...] / zu /
[+ Hauptsatz im Konjunktiv]
; jm. e. S.
(z. B.
des geltes / heiles, der abenteuer
)
g.
Wortbildungen:
gönnung
›Erlaubnis‹ (a. 1473), ˹
göndsbrief
(a. 1429/30),
günnungsbrief
›Vollmacht‹˺.

Belegblock:

Luther, WA
35, 445, 15
(
1524
):
das Gott uns seyn huld guͤnnet.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
180, 4144
(
Magdeb.
1608
):
Wenn ers nun von jhm lernen koͤnt / | hertzlich gern er jhm wider goͤnt
(›zu wissen erlaubt‹)
/ | Was er verborgne sachen fand.
Ebd.
521, 458
:
last mich jhn mit Wasser fuͤllen / | Guͤnnet mir doch mit gutem willen / | Das Gott selbst goͤnnet in gemein / | Den gringsten Creaturen sein.
Ebd.
571, 2059
:
Jch widderrihts jhm erstlich sehr / | Darnach abr / that ich jhm die Ehr / | Gont jhm auff meinem Leib die stet.
Quint, Eckharts Pred.
1, 93, 5
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
lieber mensche, waz schadet dir, daz dû gote günnest, daz got got in dir sî?
Ebd.
2, 6, 5
:
Moyses, lâz mich zürnen, verhenge mir des, erloube mir des, günne mir des, gestate mir des, daz ich zürne und mich reche an dem volke!
Ettmüller, Heinr. v. Meißen
88, 18
(
md.
, Hss.
14.
/
15. Jh.
):
dá von wünsche ich des, daz got in heiles gunne.
Altmann, Wind. Denkw.
193, 25
(
wmd.
,
um 1440
):
ob er [der Roͤmisch konig] iren herren wolt zu lehen lihen und mit recht günnen solich lant.
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
11118
(
rib.
,
1444
):
Dyne genade mir des gunne | Dat du myne sele wils laven.
Meisen, Wierstr. Hist. Nuys
741
(
Köln
1476
):
So got der auenturen gund | Den Nuysseren manichualt.
Chron. Köln
2, 414, 15
(
Köln
1499
):
here, halt den gulden, ich gaen in uch wail.
Köbler, Ref. Franckenfort
97, 13
(
Mainz
1509
):
Ob aber vff ansůchen eynicher parthy eins vffschlags oder dilacion durch die Schoͤffen gegoͤnnet oder erkant würde / Sol die begere͂de parthy zu jnschryb gelt geben.
Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
46, 8
(
Frankf./M.
1568
):
Wer mir thut seines Geltes goͤnnen / | Der thut mich allzeit willig finden.
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
9, 12
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
Dank, lob und ere habe die zarte tochter; ir und iren nestlingen günne got alles gut!
Beyer, UB Erfurt
2, 267, 3
(
thür.
,
1349
):
darumb das sie willeclichin uns gegunst habin, das wir ein hof, [...] zů Albrechte von Someringin und zu sime geswisterde gekouft habin.
v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe
29, 13
(
thür.
,
1421
):
[eyn konigk] der hatte [...] eyn gulden veel, das was mit zouber bewart, [...], unde wer die ebintuer dornoch bestehn wolde, des gunde om der konigk wol.
Thiele, Chron. Stolle
156, 11
(
thür.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
[der lantgrafe] klagite ome ubir den bisschoff unnd bad do sinen bruder, das her gunnen wolde, her wolde das an deme bisschoffe reche.
Ebd.
504, 24
:
dy forsten gunsten ouch grafen ernste [...] unnd fele andern armen edeln luten, das sy der stad erffort fiend worden.
Lemmer, Schernb. Frau Jutte
1476
(
Eisleben
1565
):
Guͤnne mir das ich sie [weinen und gellen] mag stillen / | Vnd las mich tilgen jhr hertzliche threnen.
Thür. Chron. 7v,
9
(
Mühlh.
1599
):
vnd giengen mit Weib vnd Kind ins Fewr vnd verbranten sich selbst / [...] vnd guͤnneten nicht den Affricanern / mutwillen mit jhnen zutreiben.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
21, 14, 21
(
schles.
,
1530
):
Wir [...] bekennen etc., das wir [...] dieweil sie solchen alden erbstollen durch ire unkost vormals zu beweldigen sich understanden, gnediclich uf ein neues vorlihen gegonst und zugestelt haben, vorleihen gönnen und zustellen hiemit crefticlich, inen auch dorzu diese sonderliche begnadung und freiung gegeben.
Chron. Nürnb.
1, 246, 19
(
nobd.
,
1422
):
und haben in [...] dise besunder gnad getan, gegunnet und erlaubet, gunnen und erlauben in in kraft diß brieves von romischer kuniglicher macht zum ersten [...].
Ebd.
2, 73, 35
(
1444
):
ob die unseren eniche unser gescholen bey euch ankomen und betretten, uns und den unsern rechtens zu denselben zu helfen, zu gunnen und zu gestatten.
Vetter, Pred. Taulers
138, 17
(
els.
,
1359
):
ob dir Got der gnaden gan das dir rúwe wirt an dinem ende.
Chron. Strassb.
47, 1
(
els.
,
1362
):
do wurbent sü [...], daz sü der kunig für sich troste, daz sü sich entschuldigen mohtent vor im. daz gund er in.
Koller, Ref. Siegmunds
244, 24
(Hs.
um 1474
):
Got hat unns gegont und gethan, wir slahen eß leichtiglichen ab.
Bihlmeyer, Seuse
528, 26
(
alem.
,
14. Jh.
):
Das uns allen disz werde, das gunne uns got der vatter!
Bernoulli, Basler Chron.
5, 142, 12
(
alem.
,
1410
):
wart [der bischoff] aber da vaste und ernstlichen vor gemeiner statt gebetten, das er inen goͤnde eyn zunfftmeister zu nemen.
Dierauer, Chron. Zürich
73, 21
(
halem.
,
1415
/
20
):
das man im goͤnde mit [...] der statt ze Rappreswil still ze sitzen, derwile der krieg werte.
Welti, Urk. Rheinfelden
193, 2
(
halem.
,
1432
):
Wilhelm [...] verleiht auf Begehren des Otteman zem Houbt von Rinfelden, der ihm eine Vollmacht (
einen gunnungbrief
) des Kaisers vorweist, den Zehnten zu Meli
.
Edlib. Chron.
2, 9
(
ohalem.
,
um 1500
):
wie grauff fridrich [...] jn und den sinnen von rechten gnaden wegen und besundren liebe gunnen het dz sy mit den sinen ein ewig lantrecht machen möchtend.
Jerouschek, Nürnb. Hexenh. 1v,
36
(
Augsb.
,
1491
):
wie der richter sol die person verhoren vnd günne͂ ime fur sprechen ee das er sy v’vrtailt.
Chron. Augsb.
2, 200, 17
(
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
dieselben ratgeben, [...] die send sein guet freunt gewesen und hand im mer guets gunt, dann ainer stat selb
(hier wohl: ›jm. etw., z. B. Vorteile gegenüber anderen, zusprechen‹).
Barack, Zim. Chron.
4, 80, 18
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Herr doctor, ich gonne ewer unschuldt euch wol, und aber wess sein die fuesstritt!
(hier wohl: ›glauben, Glauben schenken‹). Spechtler, Mönch v. Salzb.
10, 123
(
oobd.
,
3. Dr. 14. Jh.
):
dein gruntlos barmung uns wol gan | me hails denn ie chain mensch besan.
Bastian, Runtingerb.
2, 230, 9
(
oobd.
,
1405
):
Wann dy geltschuld gar einpracht wirt, als verr uns des got gan, so schuͤll wir dann miteinadner abraitten.
Peil, a. a. O.
537, 966
;
577, 2259
;
Leman, Kulm. Recht
2, 5, 9
;
61
;
Große, Schwabensp.
66a
, 23;
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
3738
;
5538
;
Kehrein, Kath. Gesangb.
3, 148, 1
;
Spanier, Murner. Schelmenz. Vorr.
100
;
Kurz, Waldis. Esopus
4, 29, 34
;
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
18, 14
;
Küther, UB Frauensee
186, 21
;
283, 36
;
Lemmer, Schernb. Frau Jutte
832
;
Göz. Leichabd.
229, 8
;
Ermisch, Freib. Stadtr.
62, 24
;
Kisch, Leipz. Schöffenspr.
255, 4
;
789, 12
;
Wutke, a. a. O.
17, 26
;
Doubek u. a., Schöffenb. Krzemienica
600
;
Logau. Abdank.
163, 25
;
Lexer, Tucher. Baumeisterb.
224, 14
;
Gille u. a., M. Beheim
104, 88
;
Stackmann u. a., Frauenlob
13, 60, 3
;
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
216
;
Reichmann, Dietrich. Schrr.
139, 9
;
179, 20
;
Chron. Strassb.
99, 9
;
332, 11
;
817, 24
;
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
811, 18
;
Bernoulli, Basler Chron.
5, 144, 24
f.;
146, 5
f.;
Argovia
4, 287, 31
;
288, 40
;
Jerouschek, a. a. O.
12v
, 46;
Fuchs, Murner. Geuchmat
2493
;
Adomatis u. a., J. Murer. Bab.
5052
;
Wyss, Luz. Ostersp.
3196
;
Vock, Urk. Hochst. Augsb.
244, 32
;
Hauber, UB Heiligkr.
1, 519, 15
;
Koller, Ref. Siegmunds
115, 8
;
Chron. Augsb.
2, 347, 29
;
Klein, Oswald
14, 16
;
42, 98
;
107, 2
;
Dirr, Münchner Stadtr.
570, 20
;
Winter, Nöst. Weist.
1, 730
;
Fichtner, Füetrer. Trojanerkr.
379, 3
;
Weber, Füetrer. Poyt.
81, 5
;
Mell u. a., Steir. Taid.
265, 19
;
Siegel u. a., Salzb. Taid.
88, 42
;
Piirainen, Stadtr. Kremnitz
21
;
v. Maren, Marquard. Ausgabe
88, 34
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
160
;
Schweiz. Id.
2, 332
;
Schwäb. Wb.
3, 749
ff.;
6, 2080
.
Vgl. ferner s. v. , ,  11,  2.
2.
›jm. etw. (z. B. einen Vorteil, Gutes) neidlos zuerkennen (ohne die Möglichkeit, direkten Einfluß zu nehmen); jm. etw. gönnen, sich freuen, wünschen, daß einem anderen etw. (Gutes, oft Schlechtes) widerfährt‹; in der Negation auch: ›jm. etw. heimzahlen, vergelten‹.
Phraseme:
jm. der augen nicht gönnen
.
Syntagmen:
mit Dat. der P. und Gen. / Akk. d. S.; mehrfach nur mit Dat. d. P.
Gegensätze:
,
abgünstig sein
(s. v. ),
neidig sein
(s. v. ).

Belegblock:

Luther, WA
30, 2, 145, 6
(
1529
):
das Keyser Carl nichts were und sie selbs weren die helden und meister, die widder den Turcken ehre einlegten. Jch gan yhn der ehren fast wol.
Ebd.
30, 3, 219, 14
(
1530
):
Zwar ich gan yhm solcher staupe des rewels wol, hats auch wol verdienet.
Ebd.
41, 560, 18
(
1536
):
ja ich bin neidisch und eivere umb euch [...], das ich euch keinem andern gan.
Ebd.
41, 615, 33
(
1536
):
Non gunt alii alius bissen brod, quod pfarrer hat, vult nobilis habere, et tamen dicuntur Christiani.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
52, 267
(
Magdeb.
1608
):
Das aber auch vnser Sehetrunck / | Wolgeschmackt ewrem Hertzen jungk | Hoͤren wir / vnd goͤnnens euch gern.
Ebd.
231, 576
:
Dem Richter daurt des Bawren noth / | Gann dem Wucherer gern den spott.
Ebd.
656, 4698
:
Eitel Junge vnd frische kunden / | Die den Froͤschen jhr Wehr wol gunten.
Quint, Eckharts Pred.
1, 88, 1
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
daz er dem menschen, der jensît mers ist, [...] daz er dem alsô wol guotes günne als dem menschen, der bî im ist.
Chron. Köln
1, 71, 28
(
rib.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
Jr sprechet als ein versunnen man | de vns godis ind eren gan.
Anderson u. a., Flugschrr.
15, 2, 12
([
Worms
1521
]):
ob es demselbige͂ vbel gieng / wurdñ sein freünd vñ die yme gütes günen sich über yn erbarmen.
Froning, Alsf. Passionssp.
1876
(
ohess.
,
1501ff.
):
kundestu dyn eygen sele vorwaren, | das gonde ich der von herczen woil.
Kurz, Waldis. Esopus
2, 24, 23
(
Frankf.
1557
):
Solchs kompt offt auß der gmeynen plag, | Dem geitz, [...], | Das niemand mehr dem andern gan, | Wenn einr selb ander gut moͤcht han.
Strauch, Par. anime int.
62, 24
(
thür.
,
14. Jh.
):
daz erste daz ist mildekeit, daz ist daz man fon allime herzin allin ludin wole gudis gunne. daz andere ist truwe, daz ist daz ein mensche sime nebincristin gunne alse ume selbir.
Schönbach, Adt. Pred.
25, 35
(
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
du solt im helfen und mit dem almusen und mit dem rat [...] und solt im gunnen und wunschen als dir selber.
Opitz. Poeterey
42, 4
(
Breslau
1624
):
Weil man dan denen auch die vns gleich nicht sindt wol / | [...] / doch guttes goͤnnen soll.
Bell, G. Hager
252, 3, 4
(
nobd.
,
1601
):
Er [jonathan] / hett vil neider zware, | Die im solche ehr gare | nit gieneten für ware.
Michels, Murner. Badenf.
32, 65
(
Straßb.
1514
):
So sind so fil der boͤsen find | Der keiner im das bad nit gint.
Bobertag, Eulensp.
39, 27
(
Straßb.
1515
):
der selben krancken menschen der wer der spitel meister eins teils gern ledig gewesen Vnd het in gesuntheit wol gegund.
Barack, Teufels Netz
9124
(
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Got hat die welt also gewunnen | Das mengklich dem andern best sol gunnen.
Stackmann u. a., Frauenlob
1, 4, 6
(Hs. ˹
alem.
,
14. Jh.
˺):
wir gunnen | der wunnen | iu wol, daz ir den win habt getrunken.
Maaler
198v
(
Zürich
1561
):
Er Gundt jm traͤffenlich gůts. [...] Gunnen / einem günstig sein. [...] Einem Gunnen so man etwar zů glück wünschet. [...] Einem der augen nit Guñen / Gsicht von einem abwenden [...]. Einem wol woͤllen vnnd gůts Gunnen.
Sappler, H. Kaufringer
12, 114
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
was ew ze recht werden sol, | des will ich ew günnen wol.
Haltaus, Liederb. Hätzlerin
2, 45, 239
(
schwäb.
,
1471
):
Du bist torachter synn, | Das du mich wolltest vercheren | Vnd vnstätt leren, | Wärlich des engan ich dir!
Österley, Steinhöwels Äsop
43, 41
(
Ulm
1474
/
82
):
Wie ain großer narr ist er! er hat ainer ringen burdin begeret und erwelt im selber die swärsten; wir wöllens im wol günden.
Henisch
1682
(
Augsb.
1616
):
Vergoͤnnen / nicht goͤnnen / abguͤnstig / neydisch sein.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
140, 31
(
oobd.
,
1349
/
50
):
des hazzet ez [rœsel] niht, ez gan sein iedem menschen wol.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
76, 5
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
ist pilleich ainem yedem hertzen, das dem haws von Osterreich ern und guetz gan.
Fichtner, Füetrer. Trojanerkr.
89, 4
(
moobd.
,
1473
/
8
):
des gündt ich nie so übel kainem man!
Roth, E. v. Wildenberg
100, 19
(
moobd.
,
v. 1493
):
des reichs gund im hertzog Heinrich nit, wann er selber gern konig wer gewesen.
Turmair
4, 8, 18
(
moobd.
,
1522
/
33
):
ain ieder günt im selber mêr guets dan seinem nechsten; eim ietlichen ist das hemmet nêhner dan der rock.
Quint, a. a. O.
1, 189, 1
;
Chron. Köln
1, 57, 3
;
2, 93, 17
;
3, 113, 22
;
Frantzen u. a., Kölner Schwankb.
1, 52, 7
;
Kurz, Waldis. Esopus
4, 90, 158
;
Bergmann, Ambr. Liederb.
172, 7
;
183, 3
;
202, 21
;
Roloff, Naogeorg/Tyrolff. Pamm.
251, 2351
;
Bührer, Kl. Renner
298
;
Sachs
13, 249, 7
;
555, 3
;
18, 472, 4
;
20, 332, 33
;
v. Keller, Ayrer. Dramen
162, 23
;
Vetter, Pred. Taulers
76, 24
;
Fuchs, Murner.
4
Ketzer 48;
ders., Murner. Geuchmat
5, 7, 15
;
Kurz, Murner. Luth. Narr
1026
;
Päpke, Marienl. Wernher Vorr.
2, 12
;
Tobler, Schilling. Bern. Chron.
2, 68, 8
;
Wyss, Luz. Ostersp.
3144
;
Sappler, H. Kaufringer
3, 181
;
Chron. Augsb.
3, 43, 9
;
9, 91, 30
;
Barack, Zim. Chron.
4, 13, 31
;
Hulsius H ir;
Henisch
1682
;
Stieler
1, 684
;
Dietz, Wb. Luther
2, 147
f.;
183
;
Vorarlb. Wb.
1, 1216
.
Vgl. ferner s. v.  9.
3.
›etw. zu erreichen vermögen, erlangen‹.

Belegblock:

Chron. Augsb.
9, 363, 13
(
schwäb.
,
1541
):
Was der welt weißheit nit mocht ginnen, | Das treibt das göttlich wort von hinnen.