göffel,
der
;
–/-Ø
;
zu
2
Göffel
›Narr‹ (Dwb
4, 1, 5, 670
).
›Spitzbube, gaffender Taugenichts, Tunichtgut‹.
Bedeutungsverwandte:
, (
der
1; vgl.
2
.
Wortbildungen:
göffelmaul
›nach Frauen geifernder Kerl‹.

Belegblock:

Fastnachtsp.
333, 28
(
nobd.
v. 1494
):
Ach schweig, du verheites göffelmaul!
Lemmer, Brant. Narrensch.
62, 4
(
Basel
1494
):
Jetz wer schyer vß der narren dantz | Aber das spiel wer nit all gantz | Wann nit hie weren ouch die loͤffel | Die gassentretter / vnd die goͤffel | Die durch die nacht keyn růw went han.
Roder, Hugs Vill. Chron.
147, 14
(
önalem.
,
1525
):
der hatt den fürssten ain beswiecht geschollten und [...] gesagt, der fürsst war ain goffelmull.
Martin/Lienhart
1, 198
;
Schweiz. Id.
2, 131
.