erzbube,
der
.›schlimmer Verbrecher, Gauner, Bösewicht‹; in reformatorischer Polemik zur moralischen und kriminalisierenden Verketzerung des Gegners gebraucht;
Seit der 1. H. des 16. Jhs.
Bedeutungsverwandte:
, , , ; vgl. , , .Wortbildungen:
erzbubenstük
Belegblock:
Wir Luciper, [...], erzbub in allen landen, merer der sunden, alles unends und aller buberei.
Denn es stehet heiligen leuten ubel an, solch ertzbubenstuck und teuffelische tuͤcklin dem nehesten zu beweisen.
Doctor Karolstat speyt erst gift aus, [...], den halt ich fur ein erzbuben und erzketzer.
Zu solchem wurden sie von dem römischen Antichristo und erzbuben Innocentio [...] verursacht.