erdknolle,
die
.
›Erdscholle, Dreckklumpen‹ (im Beleg als Symbol für die Pfändung eines Ackers); auch ütr. auf den dem Verfall und der Nichtigkeit unterworfenen Menschen;
zu  3, vgl.  23.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2, , ,  1.

Belegblock:

Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
24, 25
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
Benim und zeuch ab der schönsten frauen des sneiders farbe, so sihest ein schemliche tocken, [...] einen baldfallenden erdenknollen.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
1614
):
So der richter ainem sein haus, acker oder wisen umb pfand schätzen würde, so solle er ob es ain haus wäre ainen span auß der thüer schneiden, ist es ain acker oder wisen ain wasen oder erdknolln.