erbsweise,
Adv.
›durch Erbgang, als Nachlass, erblich‹; auch: ›in Erbpacht‹; vgl. (
das
) 1.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
Ob ein fúrst gibt ein gab einem von seinen súnen: sein erb wirt seiner súne: sy besitzent sy in erbesweyse.
Köbler, Stattr. Fryburg (
Basel
1520
):
so sol der muͦtter der dritteil [...] erbßwiß volgen.
Sudhoff, Paracelsus (
1529
):
wie also ein krankheit der andern nach entsprungen ist und also leiben erbweis.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu. (
schwäb.
,
1611
):
Wann dann außgeseßnen ein ligends guet erbsweis zuestüende.
Köbler, a. a. O. ;
Geier, Stadtr. Überl. ;
Cirullies, Rechtsterm. Anh.
1981, 143
.