empfang,
der
;
-s/–
;
in der Wbg. auch
entfah-
;
zu
mhd.
antvanc
›öffentlicher Empfang; Empfängnis (physiologisch)‹
(
Mwb
1, 328
).
1.; 2.,
s.
1
 14.
3.
›Einnahme‹ (von Geldbeträgen, Abgaben, Steuern u. Ä.);
vgl.
1
 6.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  4,  1,  4,  5.
Gegensätze:
 1,  1 (subst.).
Wortbildungen:
empfanggeld
,
empfangzehent
.

Belegblock:

Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
16.
/
17. Jh.
):
soll man [...] auch von spitlmaister die raitung ihres empfangs und [...] außgebends abfordern.
Ebd. (
15. Jh.
, Hs.
16. Jh.
):
wer ausgelassen zehent oder empfachzehent zu emphahen hat, der sol komen umb sant Jacobs tag.
Wopfner, Bauernkr. Tirol
69, 28
(
tir.
,
1525
):
alle todfĕll, geding und emphachgelt, damit wir bisher beswĕrt gewesen, sollen gar ab und niemannd nicht zŭ geben schŭldig sein.
Bischoff u. a., a. a. O. ;
4.; 5.,
s.
1
 910.