einkommen,
das
;
-s/-Ø
.
›Summe der (finanziellen) Einkünfte, Einnahmen einer Person oder Institution, Körperschaft‹; meist auf regelmäßig (z. B. jährlich) anfallende Einkünfte bezogen; auch: ›hereinkommender Ertrag (des Ackers)‹;
zu (V.) 1.
Bedeutungsverwandte:
,  5, (
die
123, , ; vgl. (
das
) (s. v. , V., 2).
Syntagmen:
ein e. einbringen / erklecken / fördern / haben, ein e. von etw
. (z. B.
von rente
)
haben, j
. (z. B.
die juden
)
das e. in iren händen haben, etw
. (Subj., z. B.
herbergen
)
jm. ein e. machen
;
des einkommens haben, zu wenig sein
;
j
. (z. B.
die stat
)
an irem e. abnemen, j. um sein e. fragen, j. von seinem e. ein zeug erhalten, ein auskommen haben
;
das e. des grossen Türken, der kelter / kirche / scheune, unserer gnädigsten frau
;
das e. von dem lande, von mauten / zöllen
;
ein gutes / herliches / järliches / kleines / rechtes / schmales e., wenig e.
;
die zehent des einkommens
.

Belegblock:

Luther. Hl. Schrifft.
3. Mose 23, 39
(
Wittenb.
1545
):
SO solt jr nu am funffzehenden tage des siebenden mondens / wenn jr das einkomen
[
Mentel
1466 / nd. Bibel /
Eck
1537:
frucht
]
vom Lande eingebracht habt / das Fest des HERRN halten sieben tage lang.
Wyss, Limb. Chron. (
mfrk.
, zu
1336
):
der stift des guden herren sente Georgen [...] stunt in großen eren [...], also daz he ein recht inkomen hatte von rechter rente unde gulde bi hondert unde zwenzich gulden geldes.
Franck, Klagbr.
222, 13
(˹wohl
Nürnb.
˺
1529
):
auch die Zehend aller fruͤcht vnd einkommens / als des vichs / treids / graß / holtz [...] haben sie jhn gleich mit etwa einem recht zugeaiget.
Anderson u. a., Flugschrr.
28, 5, 20
([
Augsb.
]
1524
):
Jr haben gehoͤrt das einkome͂ das wir jerlich haben / über dz alles habe͂ wir etlich tausent guldin [...] in vnserm closter vergraben.
Rauwolf. Raiß ([
Lauingen
]
1582
):
Dise Herbergen ec. gehoͤren [...] dem grossen Türcken vnd seinen Baschis zuͦ [...] damit sie jnen ein Jaͤrlich guͦt einkom͂en [...] machen.
Nyberg, Birgittenkl.
1, 180, 23
(
oobd.
,
1528
):
weiter ist vrsach, das wir kleins oder winig einkumens haben.
Piirainen, Stadtr. Kremnitz
57
(
mslow. inseldt.
,
1537
):
Wellen wir verpotten haben, das nimants zwaÿ od(er) dreÿ hauser Ins ains prech [...], damit die Stat an Irem Einkommen, vnnd nutz nit abnem.
Luther. a. a. O. 4. Mose
18, 30
;
Weingart u. a., Seelb. Rhodt
339, 28
.
Geier, Stadtr. Überl. ;
Rauwolf. a. a. O. ;
Piirainen, a. a. O.
58
;
Mylius
C 5r
;
Hulsius
D ijr
;
Vgl. ferner s. v.  2,  11.