eigenschaft,
die
,
vereinzelt
der
;
oder
-schäfte/-e(n)
, auch
;
in 1-3 auf verschiedene Formen des Besitztums samt den damit verbundenen rechtlichen Implikationen bezogen; 4-6 behandeln Wesensmerkmale, die in 4 konkreten, in 5 und 6 abstrakten und religiösen Bezugsgrößen zugeschrieben werden; in 7 auf soziale Aspekte bezogen; in 8-9 schwächer, meist in Rechts- und Wirtschaftstexten belegte spezielle Bedeutungen, beide teils an 4 anschließbar.
1.
›Grundbesitz, in privatem Besitz befindliches Grundstück, Gut, über das der Eigentümer eine umfassende, rechtlich abgesicherte Verfügungsgewalt besitzt‹; damit verbunden: ›Eigentumsrecht über die zum Gut gehörigen Gebäude, Gerätschaften, Nutztiere usw. sowie über die produzierten Erzeugnisse‹; ›Herrschaftsbezirk, Grundherrschaft über ein Dorf, eine Siedlung (samt den dazu gehörigen Rechten und Pflichten)‹; auch: ›Übereignung einer Liegenschaft‹; speziell im Bergbauwesen: ›Anteil am erwirtschafteten Gewinn‹; zu weiteren rechtssprachlichen Differenzierungen vgl.  f.;
offen zu 2; vgl. (Adj.) 1.
Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
 5,  2, ,  5, (
der
4610,  14,  6,
1
(
das
3,
2
 2, (
das
6,  1, ; vgl. (
das
2.
Syntagmen:
eine e. aufgeben / behalten / beweisen / ererben / haben / verlieren / wiederrufen, ledig geben, jm. die e. geben / nemen, eine e. zu kaufen geben, j. e. an etw
. (z. B.
an einem gut
)
haben
;
die e
. (Subj.) [wo]
sein, zinsfällig werden, etw. bezalen, jm. werden / zugehören / zustehen
;
etw
. (Subj.)
js. e. sein
;
einer e. unterworfen sein, sich aller e. entzeihen
;
jm. etw. mit e. gehören, mit e. einen gewalt über etw. haben, etw
. (Subj., z. B.
ein grund an gütern
)
jn. (die juden) von e. scheiden, etw
. (Subj.)
jm. von e. zugehören
;
die e.
˹
eines waldes, einer matte / stat, eines erdreichs / gutes / herzogtumes / landes, der reben
˺ (gen. objectivus),
die e.
˹
des herren, der erben
˺ (gen. subjectivus);
die e. an einem erbe / flecken / haus / weingarten, auf häusern
;
die rechte / volkommene e
.;
der herre, das eigen / stük der e
.;
der zins von der e
.
Wortbildungen:
eigenschaftbrief
›Urkunde, welche ein Eigentum bestätigt‹ (a. 1427),
eigenschafter
›Eigentümer eines Grundbesitzes‹,
eigenschaftgut
(14. Jh.),
eigenschaftherre
(a. 1539).

Belegblock:

Ermisch, Freib. Stadtr. (
osächs.
, Hs. 
v. 1325
):
Wer iz abir, daz he irvile an dem eide [...], so hette he di eigenschaft verlorn an dem erbe.
Ders., Sächs. Bergr. (
osächs.
, Hs.
15. Jh.
):
Wo man me erbestollen vert wenne eynen zcu eynem gebyrge [...], der beheldet von rechte dy eygenschaft.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil. (
schles.
,
1339
/
61
):
Nach der [...] bekantnisse der ersten [...] scheppen pit wir euch ein recht zu tailen, ob die von dem Stain den gewerken von den Goltschmiden von recht eigenschaft schullen geben oder nicht.
Chron. Nürnb. (
nobd.
,
1413
):
auch die eygenschaft an des Cunczen Riglers [...] hawse bey dem Moler tor am ecke gelegen.
Mon. Boica, NF.
2, 1, 162, 11
(
nobd.
,
1464
):
das gehort zwͤ dem spittal sant Kathrein zwͤ Nwͤrenberg und gehoͤrt der herrschaft nicht zwͤ mit lehenschaft und aygenschaft.
Strauch, Schürebrand (
els.
,
E. 14. Jh.
):
die gritigen eigenschafter, [...] die werdent sitzende zuͦ underste an dem tische der ewigen pine in aptgründe der hellen.
Chron. Strassb. (
els.
,
A. 15. Jh.
):
[der keyser] gap do dem bobeste und an die kirche alle [...] gewalt und eigenschaft der stette.
UB Zug
128, 11
(
halem.
,
1372
):
Si [burger] sont oͮch vor dien egenant iren húsern [...] enkeinen gewalt mit eigenschaft haben noch besitzen.
Leisi, Thurg. UB
8, 89, 4
(
halem.
,
1392
):
han oͮch inen die guͤter baide fúr recht aigen ze koͮffen geben, da von ich mich entzigen han ... aller aigenschaft.
Merz, Urk. Lenzb.
20, 8
(
halem.
,
1401
):
Ruͦdolf von Halwil [...] gibt [...] zu kaufen alle die rechtung vnd eigenschafft, so wir zuͦ dem selben berg hatten.
Dierauer, Chron. Zürich (
halem.
,
15. Jh.
):
in demselben jar ward den von Switz und Glarus die eigenschaft an Utznach um 550 guldin, (die) gaben si [...] bar.
Rennefahrt, Statut. Saanen (
halem.
,
1494
):
sy [lantluͥtt] bekennen, dem hoff die selben rechti nit begeren ze brechen und der kilchen ir eigenschaft ze nemen.
V. Anshelm. Berner Chron. (
halem.
,
n. 1529
):
Diss alle von Zeringen [...] sind [...] doch on eigenschaft einiches herzogtuͦms abgestorben.
Rennefahrt, Zivilr. Bern (
halem.
,
1582
):
ein ieder lächenherr, welcher die eigenschaft uff einem lächen guͦt von sinen elteren har ererbt, ertuschet oder [...] erkouft [...] hat.
Köbler, Stattr. Fryburg (
Basel
1520
):
das dan̄ ir yedes nach sinem teil die volkomen eigentschafft derselben guͤter haben sol.
Hauber, UB Heiligkr. (
schwäb.
,
1350
):
Ich graf Eberhart von Landow [...] vergih, daz ich [...] ufgeben hân die aigenschaft des guͦtz ze Enslingen.
Ebd. (
1380
):
da vergich ich [...], daz ich inen [erben] die aigenschafft lehenschafft vogtschafft und aͤlluͥ reht ietz ledklich gegeben haͧn.
Hör, Urk. St. Veit
80, 25
(
moobd.
,
1360
):
dez gib ich [...] Ekchart den egenanten pruͤdern [...] den brief ze vrchuͤnt vnd ze ainer stætichait der vorverschriben aigenschaft vnder meinem insigel.
McClean, Havich
3183
(
moobd.
, Hs.
15. Jh.
):
dy juden würden geschaiden | von gericht und aigenschaft.
Roth, E. v. Wildenberg (
moobd.
,
v. 1493
):
hat diser hertzog Ottilo sand Bonifacio [...] die eigenschaft des erdreichs geben, darauf das bistumb Aichstet gestift ist.
Piirainen, Igl. Bergr.
36b, 30
(
slow. inseldt.
,
16. Jh.
):
Damit beheldet Er seine Recht vnd seine aigennschafften.
Struck, Klöster
954, 36
;
Schmidt, St. Kastorst.
2, 456, 28
;
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
163, 10
;
Lexer, Tucher. Baumeisterb. ; ;
Anderson u. a., Flugschrr.
24, 4, 16
;
Kohler u. a., Bamb. Halsger. ;
Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen ; ;
Leisi, a. a. O.
311, 17
;
Merz, Urk. Wildegg
32, 8
;
Rennefahrt, Statut. Saanen ;
Gagliardi, Dok. Waldmann
1, 39, 23
;
Müller, Alte Landsch. St. Gallen ;
V. Anshelm. a. a. O. ;
Hauber, a. a. O. ;
Nyberg, Birgittenkl.
1, 229, 10
;
Vogel, Urk. Heiliggeistsp.
1, 132, 5
;
Leidinger, V. Arnpeck ;
Rwb ff.;
Valli, Königsb. Apostelgesch.
1947, 55
.
Vgl. ferner s. v.  4,  1,  13,  2,  5.
2.
›Eigentum, uneingeschränktes Recht an e. S., Privatbesitz‹; in Verallgemeinerung von 1 auf bewegliche Gegenstände sowie auf die Gesamtheit aller im Besitz einer Person befindlichen Gegenstände, Liegenschaften usw. und auf den entsprechenden Rechtsanspruch angewandt; in religiös motivierten Texten für ›Besitzgier, potentiell sündige Weltzugewandtheit‹ stehend, daher häufige, vor allem an Geistliche gerichtete Forderung nach freiwilligem Verzicht auf weltliches Eigentum im Anschluss an
arm
(Adj.) 3, auch Verzicht auf
kennen, wissen
;
vgl. (Adj.) 1.
Gehäuft ˹Texte der Sinnwelt ,Religion‘; älteres und mittleres Frnhd˺.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): ,  1,  5,  1,  1, .
Gegensätze:
 13.
Syntagmen:
e. erlangen / gewinnen / haben / verbergen, jm. die e. absprechen / wiederraten, x pfenninge e. behalten, die e. e. S. beweisen
;
die e
. (Subj.)
ein laster sein, beim herren bleiben
;
der e. verzichten
(Gen.obj.),
der e. blos sein
;
an e. gebunden sein, ane e. leben, mit e. behaftet sein, etw. mit e. besitzen, sich vor e. hüten
;
die e. des gartens, eines gutes
;
die e. an den lehen
;
die absagung, das recht / unkraut der e
.
Wortbildungen:
eigenschaftlichheit
›weltliches Eigentum‹.

Belegblock:

Reissenberger, Väterb. (
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Sie [bruder] taten sich vil gentzlich abe | Aller heimlichen habe | Unde huten sich [...] | [...] vor eigenschaft.
Kohler u. a., Peinl. GO Karls V. (o. O.
1532
):
Bewiese aber ein cleger [...] der anspruchigen habe halbenn, die eigennschafft genugsam.
Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
E. 14. Jh.
):
himelrich und ertrich waz sin [Cristi], und enbesasz es nie mit eigenschaft.
Ebd. (
1359
):
so muͦssen alle die formen von not dannan die man in allen kreften ie enphieng: das kennen, das wissen, [...], die bevintlicheit, die eigenscheftlicheit.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
415, 35
(
els.
,
1362
):
Paulus hatte nút eyginschaft denne sinen lip.
Rieder, Gottesfr. (
els.
,
1367
):
der waz der selben brúdere stifter und oͤberste prior [...] und wolte ir [priester] keime gestatten, daz er út beseße mit eigenschaft von kleidern.
Strauch, Schürebrand (
els.
,
E. 14. Jh.
):
Der lieb gnodenriche heilge vatter sante Franciscus, der was also gar lidig und blos aller eigenschaft.
Baptist-Hlawatsch, U. v. Pottenst.
294
(
moobd.
,
A. 15. Jh.
):
Aygenschafft da(z) laster, wie das die chlosterleẅt verrukchet [...]. Aygenschafft ist ain aysleich laster das pewären vil ebenpilde.
Quint, Eckharts Pred. ;
Reissenberger, a. a. O. ;
Vetter, a. a. O. ;
Rieder, a. a. O. ;
Strauch, a. a. O. ; ;
Bihlmeyer, Seuse ;
Rieder, St. Georg. Pred. ;
Wolf, Norm im sp. Ma.
27, 6
;
McClean, Havich
2022
;
Vgl. ferner s. v.  2,  4,  1, ,  1,  1, (V.) 8,  6.
3.
›Leibeigenschaft, Abhängigkeit, Hörigkeit, rechtliche Unfreiheit unterschiedlicher Art; Gefangenschaft‹; als Metonymie auch: ›Verpflichtung zu Frondienst, Abgaben o. Ä.‹; vereinzelt auch von der Abhängigkeit von Städten und Ortschaften gesagt; in religiösen Kontexten ütr.: ›Zustand der Verfallenheit an den Tod, den Teufel‹; umgekehrt auch: ›freiwillige Unterwerfung unter die Herrschaft Gottes; Dienstbereitschaft gegenüber der Gottesmutter‹; in 1 Beleg: ›Verpflichtung zu etw.‹ (im Beleg: zu ehelicher Treue);
zu (Adj.) 2.
Gegensätze:
.
Syntagmen:
e. hulden / schweren, jm. e. schuldig sein
;
der e. ledig / los sein, jn. der e. erlassen, ledig sagen
;
jn. aus e. freilassen, jn. in e. bringen / füren / ziehen, j. in e. bekleiben / kommen / leben, jm. in e. zugehören, j. sich in die e. begeben, mit e. behaftet sein
, [wohin]
gehören, jm. mit e. untertan / verpflichtet sein, jn. von der e. erlassen / erlösen / ledigen, einer stat von e. wegen zugehören, jn. von e. wegen erben, vom bürgerrecht weisen, jm. von e. wegen verbunden sein, jn. zu e. aufnemen
;
die e.
˹
des leibes, der leute
˺ (gen. objectivus)
,
˹
des teufels / todes, der heiden / römer / zölle
˺ (gen. subjectivus);
die billige / rechte e
.
Wortbildungen:
eigenschaftleute
(a. 1583).

Belegblock:

Toeppen, Ständetage Preußen
2, 453, 10
(
preuß.
,
1442
):
dy stete irkanten, das man sie in die egenschafft der czolle [...] wolde brengen.
Schneider, Pont. u. Sid.
74, 15
(
rhfrk.
/
mosfrk.
,
2. H. 15. Jh.
):
ir [ritter] sollent wol wyssen, das diß lant ye vnd ye [...] fry gewesen [...] ist [...] vnd kein trybut, zinß noch eygentschafft nieman schuldich [...] sint.
v. d. Lee, M. v. Weida. Spigell
56, 4
(
omd.
,
1487
):
Was beÿ vns nicht zcÿmptt den weibern zcÿmtt auch nicht den mannen. Den wo ein dinst ist. wirt auch ein gleich eÿgenschaft gehalden.
Anderson u. a., Flugschrr.
21, 7, 22
([
Zwickau
]
1525
):
yhr werdent vns
[Bauern]
der eygenschafft [...] gern erlassen.
Palm, Veter Buoch (
schles.
, Hs.
E. 14.
/
A. 15. Jh.
):
Bruder [...] du salt vri sin, wan du hast vns erlost von des tufels eigenschefte.
Merzdorf, Historienb. (
alem.
, Hs.
2. H. 14.
/
A. 15. Jh.
):
er [gott] verhengette sin gebot uber sie [volg von Ysrahel] das sie wurdent der heidenschaft underton syben jor mit eigenschaft.
Päpke, Marienl. Wernher (
halem.
,
v. 1382
):
Das etwenne wurdint wir erlost | Von des todes aigenschaft.
was ich han, das si din
[Maria]
, | Mit stæteklicher aigenschaft | Dir undertan und diensthaft!
Merz, Urk. Wildegg
37, 6
(
halem.
,
1433
):
bedunck inn [Schultheiß] vnbillich, das er dieselben eygenschafft noch darumb ze hulden vnd sweren an sv nie gevordert habe.
Rennefahrt, Statut. Saanen (
halem.
,
1447
):
werent sy lechen luͥt, wir hettent es anders usgescheiden, und ist das der sinn einen ufzenement zuͦ eigenschaft mit eiden oder ob er wirt genomen zuͦ einem lechenman.
Müller, Alte Landsch. St. Gallen (
halem.
,
1559
):
so dann [...] abbt Francist [...] Elsa Ammennin [...] der eigenschaft des libs [...] erlassen.
Gereke, Seifrits Alex.
180
(
oobd.
, Hs.
1466
):
der [junglinkch] ledigt euch mit seiner chraft | van dienst und van aygenschaft.
Steinberger u. a., Urk. Hochst. Eichst.
268, 28
(
noobd.
,
1338
):
Ich Chunrat der Phuͤntznaer vergih ... daz ich Gesen, deu [...] mein aigen weip ist, [...] ledich sag der selben aigenschaft.
Spiller, Füetrer. Bay. Chron. (
moobd.
,
1478
/
81
):
der künig Medritany, der sich darnach, sein weib und kind ertötte vor laid, umb das er aus künigklicher freyhait solt kumen in die dienstperkait oder aigenschaft der Römer.
Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. ;
Pyritz, Minneburg
1722
;
Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen ;
Rennefahrt, Stadtr. Bern ;
Welti, Stadtr. Bern ;
Müller, Lands. St. Gallen
22, 29
;
ders., Alte Landsch. St. Gallen ;
Nyberg, Birgittenkl.
2, 154, 21
;
Rwb  f.;
Vgl. ferner s. v.  2,  6, (Adj.) 2,  1.
4.
›Bündel von charakteristischen Merkmalen, Fähigkeiten, Neigungen des Menschen allgemein, des sozial bestimmten Menschen und des Individuums‹; im Zusammenhang mit einer hierarchisch gegliederten Gesellschaftsstruktur vereinzelt: ›sozialer Status einer Person‹; ›(gattungs)spezifische, charakteristische Beschaffenheit, Eigentümlichkeit e. S.‹; in medizinischem Kontext auch: ›spezifische Wirkungsweise eines Arzneimittels (z. B. einer Salbe, eines Steins)‹;
zu (Adj.) 5.
Phraseme:
eine eigenschaft miteinander haben
›Sympathie füreinander hegen‹.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): (
die
12, , (
die
3,  7,  6,  3, , ; vgl.
1
 7,
4
(
der
), , , , .
Syntagmen:
eine e. erklären / haben / nemen, eigenschaften betrachten / unterscheiden, jm. eine e. bestimmen, j. / etw. x eigenschaften an sich haben / nemen
;
eine e
. (Subj.) [wie] (z. B.
böse
)
sein, in etw. sein
;
etw
. (Subj.)
js. e., die e. e. S. sein
;
einer e. anhangen
;
auf eine e. merken, etw. in x eigenschaften fassen, j. / etw
. (Subj.)
nach einer e
. [wie] (z. B.
böse / tugendhaft
)
sein, etw. nach seiner e. machen / nennen, etw
. (Subj.)
von e. (angeboren) sein, ein pulver
(Subj.)
von seiner e. das blut verstopfen, zu wunden geziemen
;
die e. des edelgesteines / friedes / menschen / namens / punktes / richters, der bedeutung / creatur / lilie
(im Beleg als Symbol der Keuschheit)
/ natur / person / sprache, des ampts / gebetes / viehes, der metalle / tiere / tyrannen
;
die e. zu melancholischen krankheiten
;
die böse / deutsche / gute / metallische / natürliche / persönliche / rechte / sonderliche e
.;
die unmässigkeit der eigenschaften
.

Belegblock:

Luther, WA (
1544
):
Nun fassets [Evangelion] aber Mattheus in acht unterschidliche eygenschafft, die an allen Christen sich finden werden.
Quint, Eckharts Trakt. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Mensche in der eigenschaft sînes namen in dem latîne meinet in einer wîse den, der sich alzemâle under got neiget und vüeget.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
52, 2
(
Frankf.
1535
):
Volgt hernach / von Naturen / Eygenschafft vnnd wirckungen der Edelgesteyn.
Ebd.
74, 8
:
Mann sol jn weschen mit ochsen zung wasser / nach der reynigung / dann dauon überkommet er wunderlich tugent vnd eygenschafft zu den melancholischen kranckheiten.
Perez, Dietzin
1, 40, 29
(
Frankf.
1626
):
sintemal kein Thier zu finden / dessen Natur vnd Eigenschafft durchauß in allen stuͤcken boͤß / sondern sie [Schlang] hat auch jrgend etwas gutes in sich.
v. d. Lee, M. v. Weida. Spigell
75, 19
(
omd.
,
1487
):
Reden seÿ ein sunderlich eigenschaft des menschen.
Neumann, Rothe. Keuschh.
2498
(
thür.
,
1. H. 15. Jh.
):
der lilien eigentschafft wil das sin | das sy werden zu mannchen stunden | under den scharffen dornen funden.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil. (
schles.
,
1650
):
dieser seite des gebirges alles metallischer eigenschaft befunden wird.
Grundmann u. a., A. v. Roes
197, 10
(
alem.
,
15. Jh.
):
das die Gallici [...] nit unmúglich geheissen sint von der naturen und eygenschafft, die ein gallus, das ist ein han, an im het.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
dorumb die selben verß die nemen offt die eygenschaft der sprach vnd dorzuͦ lauffen mit sillaben.
Cirurgia H. Brunschwig
25vb, 22
(
Straßb.
[
1497
]):
Das ander ist das du habest puluer die do verstopfen [...] das pluͦt võ irer eygenschafft.
Lauterbach, Orhein. Rev. (
nalem.
,
v. 1509
):
Was ein richter ist; vas eigenschafft er an im haben sol, der do wel recht sprechen.
Moscherosch. Ges. Phil. v. Sittew. (
Straßb.
1650
):
Ein Blinder [...] ward zu den Buhlern gewiesen, wegen der Sympathiae vnd Eigenschafft, so sie mit einander haben.
Jörg, Salat. Reformationschr.
32, 15
(
halem.
,
1534
/
5
):
Darum es ein werck (so die nach rechter art und eygenschafft gemacht).
Ebd.
39, 32
:
weler laͤser [...] uff eins jeden puncten eygenschaft zuͦ mercken sich flysst.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
26, 25
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
die selbe gemein rede ist ouch der personlicheit in drien personen, wie doch daz ist, daz die personlichen eigenscheft geunderscheidet sint.
v. d. Broek, Spiegel d. Sünders
175, 29
(
Augsb.
1476
):
sag was stãds vñ wesens auch eygenschaft die person sey.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth ;
Stambaugh, Milichius. Zaubert.
15, 8
;
v. d. Lee, a. a. O.
61, 41
;
Grundmann u. a., a. a. O.
197, 12
;
Behrend, Spangenb. Anbindbr. ;
Lindqvist, K. v. Helmsd.
144
;
Schmidt, Rud. v. Biberach
72, 10
;
Morgan u. a., a. a. O.
168, 23
;
Anderson u. a., Flugschrr.
23, 5, 26
;
Grossmann, Unrest. Öst. Chron. ;
Niewöhner, Teichner
457, 35
;
Rohland, Schäden
393
;
Barke, Spr. d. Chymie.
1991, 218
f.
5.
›besondere, charakteristische, das Wesen religiöser Bezugsgrößen (z. B. der
barmerzigkeit, minne, des glaubens
) sowie Gottes kennzeichnende bis definierende Qualität‹; seltener auf den Teufel bezogen; auch: ›Wesensart des Menschen im Unterschied und in Abgrenzung zum Transzendenten, Göttlichen‹; an 4 anschließbar; vgl. (Adj.) 5; offen zu 6.
Gehäuft Texte der Sinnwelt ,Religion / Didaxe‘.
Phraseme:
etw. aus / mit (seiner) eigenschaft begreifen / erkennen / gedenken
›etw. in seinem eigentlichen Wesen erfassen‹.
Bedeutungsverwandte:
(
die
12,  2,  12,  2,  4, ; vgl.
2
 2.
Syntagmen:
die e. gottes anzeigen, j. / etw
. (Subj., z. B.
Maria, die sele
)
eine e. (an sich) haben
;
etw
. (Subj., z. B.
barmherzigkeit
)
gottes e. sein, die e. e. S. sein, das [...]
;
j. / etw
. (Subj.)
aus seiner e. sprechen, die sele auferheben, j. got in seiner e. erkennen, wegen seiner e. lieben
;
die e. Christi / gottes, des vaters, der beichte / ehe / liebe / minne / sele / sünde / tugend, des evangeliums / glaubens, des guten, des reiches Christi, des ewigen wortes, götlicher freiheit / natur
;
die eigene / geistliche / gemeine / götliche / teuflische e
.;
die zal der eigenschaften
.
Wortbildungen:
eigenschaftlich
›für jn. / e. S. charakteristisch‹.

Belegblock:

Luther, WA (
1521
):
Nu hat got yn hebreischer zungen viel namen, etlich sein gewalt, [...] etlich anderley seyner werck und eygenschafft antzeygen.
Ebd. (
1518
):
Alszo auch seyn wir kinder gottes, wan wir dye tugende, arth und eygentschafft unsers vatters an uns haben.
Szo wollen wyr nu alle diße vorigen spruche des Euangelisten vorstehen alß gemeyne eygenschafft und titell Christi.
Ebd. (
1524
):
Ich habs vormals offt gesagt [...], das yhr zu sehet und recht lernet die art und eygenschafft des reychs Christi.
Quint, Eckharts Pred. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Got selber luoget dâ niemer în einen ougenblik [...] als verre als er sich habende ist nâch wîse und ûf eigenschaft sîner persônen.
Steer, W. v. Herrenb. Büchl.
468
(
pfälz.
,
1436
):
eigenschafft der liebe ist vereynunge des gemütes des menschen mit dem, das do liep gehabt wirt.
Feudel, Evangelistar
24, 1
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
her [tuvel] sprichit lugene, so sprichet her uz syner eygenschaft, wen her eyn lugener ist.
Strauch, Par. anime int.
64, 21
(
thür.
,
14. Jh.
):
Godis eginschaft ist daz he sich selber bekennit sunder dit und sundir daz.
Mayer, Folz. Meisterl. (
nobd.
,
v. 1496
):
Der [kunges sune] lossen mocht unnd thune | Von eigenschafft | Gotlicher freier mechte.
Koller, Ref. Siegmunds (Hs.
um 1474
):
wan der beicht eygenschafft ist demütigkeyt und gehorsamkeyt.
Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
E. 14. Jh.
):
Wer nu wil daz dise geburt in sinre selen [...] geistlichen geborn werde als in Marien selen, der sol warnemen der eigenschaft die Maria an ir hette.
Ebd. (
1359
):
So múgen wir doch also grossen fúrgang nemen an den sunderlichen eigenschaftlichen bescheiden namen die wir im [Got] zuͦ legen.
Roloff, Brant. Tsp.
9
(
Straßb.
1554
):
findt ihr auß alter Platonischer leer / diß sein der Tugent eygentschafft und natur / das sie an sich zeucht [...] alles das zuͦ tugent dienet.
v. d. Broek, Spiegel d. Sünders
207, 7
(
Augsb.
1476
):
ist ir [hoffart] eygenschafft das sy aller welt wil vor sein· vnd niemã vndergeworffen.
Niewöhner, Teichner
464, 237
(Hs. ˹
moobd.
,
1370
/
80
˺):
got der wurcht von aigenschaft
(Sinn: Gott wirkt aus sich selbst heraus).
Steer, Schol. Gnadenl.
2, 4
(
moobd.
,
15. Jh.
):
Hie ist zuwissen, das die selb gnad entspringt vnd hat iren außfluß auß der eygenschaft gotlicher freiheit.
Ebd.
4, 14
(
sschwäb.
,
15. Jh.
):
die gnaud vß irer aigenschaft ist die sel vfferheben zuͦ ainem ibernatirlichen weßen, vnd die aigenschaft ist ouch allain gottez.
Höver, Bonaventura. Itin. A
118
(
moobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Awer dye menig der güeter [...] erczaygt offenbarleychen in got dye vnmessichhait der vor gesprochhen dreyer aygenschaft oder glegenhait v̈wer allew menschlichhew erschëczumb.
Quint, a. a. O. ;
ders., Eckharts Trakt. ;
Jostes, Eckhart
66, 33
;
Steer, W. v. Herrenb. Büchl.
458
;
Sermon Thauleri
3ra, 17
;
14ra, 28
;
Gille u. a., M. Beheim
132, 154
;
Mayer, a. a. O. ;
Grundmann u. a., A. v. Roes
197, 26
;
Vetter, a. a. O. , Anm.;
Koller, a. a. O. ;
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
5, 32
;
Anderson u. a., Flugschrr.
23, 7, 27
;
Steer, K. v. Megenberg. Sel
110
;
Höver, a. a. O.
2, 533
;
Vgl. ferner s. v. (part. Adj.), ,  3,  1, ,  14.
6.
›Gegenwart abstrakter, sakraler,
wollens-
,
begerens-
,
würkens-
enthobener Bezugsgegebenheiten (z. B. des
glaubens
, der
tugend
, der
gerechtigkeit
) im Geist, in der Seele eines Gläubigen (meist aufgrund göttlicher
gnade
, negativ auch: der Sünde)‹; ›Wesenheit, Natur, innere Beschaffenheit einer abstrakten Bezugsgröße‹; auch Christus oder dem Heiligen Geist zugeschrieben; ütr. zu 2.
Texte religiösen, vornehmlich mystischen Inhalts.
Syntagmen:
eine e. besitzen / haben / verleugnen
;
j. die tugend für eine e. haben, etw. mit e. besitzen
;
die e. des glaubens / himmels / willens, der ere / freiheit / gerechtigkeit / gnade / minne / natur / sünde / warheit, des begerens / wortes, des heiligen geistes
.

Belegblock:

Pfefferl, Weigel. Gn. S. 
176, 10
(
Magdeb.
1615
):
Das ist der Glaube / vnd die eygenschafft deß Glaubens im Menschen.
Quint, Eckharts Trakt. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Ein sôgetân mensche [...] tritet in alle eigenschaft der gerehticheit und der wârheit.
Froning, Alsf. Passionssp.
5122
(
ohess.
,
1501ff.
):
die togent der heilge geyst vor eyn eygenschafft hat.
Wagner, Erk. Ps.-J. v. Kastl
19, 20
(
nürnb.
,
1. H. 15. Jh.
):
So heissen auch die sune des liechts die guten [...] hie in der gegenwurtigen czeit von der aigenschaft wegen der gnaden und auch in der kuͦnftigen czeit von aigenschaft wegen der glorie und der ere.
Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
E. 14. Jh.
):
do súllent wir verloͤugenen allen eigenschaft wellens und begerens und wúrckens.
Lindqvist, K. v. Helmsd.
784
(
halem.
, Hs.
um 1435
):
Da mitt do kunnt er sicherlich | Das der hailig toͮff benimpt mit krafft | Der súben todsúnd aigenschafft.
Baptist-Hlawatsch, U. v. Pottenst.
1660
(
moobd.
,
A. 15. Jh.
):
Also mugen auch die creatur weder aine noch alle miteinander die götleichen gütichait gancz in sich genemen vnd also in aygenschafft der natur in der gothait.
Quint, Eckharts Pred. ;
ders., Eckharts Trakt. ;
Gille u. a., M. Beheim
118, 68
;
Vetter, a. a. O. ;
Eichler, Ruusbr. steen
516
;
Schmidt, Rud. v. Biberach
121, 6
.
Vgl. ferner s. v.  3, , (Adj.) 3,  3.
7.
›Eigensinn, egoistisches, selbstsüchtiges Verhalten‹; in religiösen Kontexten: ›eigensüchtige und damit gottferne innere Haltung‹;
vgl. (Adj.) 7.
Verstärkt Texte der Sinnwelt ,Religion / Didaxe‘.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl.  2,  2.
Syntagmen:
e. haben
;
etw. ane e. sein, etw. mit e. haben / tun, j. mit e. auf den alten weisen
›Verhaltensweisen‹
stehen, eine übung
(Subj.)
sunder e. anheben, j. von e. fallen
;
die e. wieder den geist
;
die eigene / leibliche e
.;
die wiedersprechung der e
.;
die angenommenheit sunder e
.

Belegblock:

Quint, Eckharts Pred. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Dise liute daz sint alle guote liute, die iriu werk tuont lûterlîche durch got [...] und tuont sie doch mit eigenschaft.
Ders., Eckharts Trakt. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Dâ ist der wille ganz und reht, dâ er âne alle eigenschaft ist und dâ er sîn selbes ûzgegangen ist und in den willen gotes gebildet und geformieret ist.
Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
1359
):
Aber der [uͤbungen] ensol man nút haben mit eigener eigenschaft.
so hebent in Gottes namen ir guͦte uͤbunge an sunder alle eigenschaft.
Schade, Sat. u. Pasqu. (
orhein.
1520
):
ach und alles we dinen [Adams] nachkommen in steter widersprechung leiblicher
[hier wohl: ›irdischer‹]
eigenschaft wider den geist sampt aller undankbarkeit sins schöpfers.
Jaspers, St. v. Landskron
22v, 26
(
Augsb.
1484
):
Des gleichen ein kloͤsterliche person hett eigēschafft · oder waͤr vngehorsam irē obristē / od’ wid’spenig.
Niewöhner, Teichner
464, 1533
(Hs. ˹
moobd.
,
1370
/
80
˺):
Adam viel von aigenschaft.
Vetter, a. a. O. ;
Drescher, Hartlieb. Caes. .
Vgl. ferner s. v.
1
 17,  3.
8.
›genaue Angabe, Nachricht, Kenntnis über etw.‹; auch: ›juristische Angelegenheit, Rechtssache‹.
Chronikalische Texte, Rechts- und Wirtschaftstexte.
Phraseme:
noch nicht eigenschaft wissen, ob [...]
›noch nicht wissen, ob [...]‹.
Meist in Rechts- und Wirtschaftstexten.
Bedeutungsverwandte:
 2, ; vgl.  1, (
der
1,  1,  2,  5,  2,
2
 1.
Syntagmen:
die e. (von etw.) finden / haben / verhören / vernemen / verschreiben / wissen
;
jm. für eine e. schreiben, wie [...]
;
auszüge der e
.

Belegblock:

Schmidt, St. Kastorst.
2, 455, 46
(
mosfrk.
,
v. 1465
):
beden wir ouch [...], das ir syn gnaden ader uns gancz eygenschaff ind glegenheyt, wie die sache steit, schriven willet.
Chron. Mainz (
rhfrk.
,
15. Jh.
):
wir der alt rat [...] begeren [...], verstendige personen [...] dor bi zu schicken, [...] die warheit und eigenschaft davon zu verhoren und finden zu lassen.
Chron. Nürnb. Anm. 1 (
nobd.
,
1420
/
41
):
bitten wir ewͤr weisheit mit fleiß, ir wellet [...] von seinen künsten [...] in guter frewͤntschaft etwas eygenschaft verschreiben.
Ebd. (
1414
):
ob dem also sey oder wie sich das machen werde, wissen wir noch niht aigenschaft.
Tobler, Schilling. Bern. Chron. (
whalem.
,
1484
):
Als nuͦ dis alles durch den vorgenanten lútpriester verkúnt [...] worden ist, hat man kein eigenschaft vernomen, das [...].
Chron. Augsb. (
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
ersamer [...] friunde, als ir uns yetzo [...] für ain aygenschaft geschriben [...] habent, wie [...].
Köbler, Ref. Wormbs
54, 13
;
Welti, Urk. Rheinfelden
823, 155
;
Leidinger, A. v. Regensb. .
9.
›einschränkende Bestimmung, notwendige Bedingung (z. B. bei einem Vertragsabschluss)‹; auch: ›Anforderung, die an jn. für eine Aufgabe gestellt wird‹.
Meist in Rechts- und Wirtschaftstexten.
Syntagmen:
eine e. halten
;
eigenschaften
(Subj.)
an jm. sein
;
bei den eigenschaften bleiben
;
die e. des historienschreibers, der übergabe
;
die e. an jn
.

Belegblock:

Köbler, Ref. Wormbs
187, 1
(
Worms
1499
):
ist von eigentschafft der vbergaben die da gescheen vff todtfell das der gebber soͤlich gaben widerrüffen mag wann er will.
Reichert, Gesamtausl. Messe
3, 23
(
Nürnb.
um 1480
):
wenn der mensch der fuenf sachen gefragt wirt, so sollen die nach benanten eygenschaft an im sein
(Kontext: Bedingungen für die Priesterweihe).
Jörg, Salat. Reformationschr.
31, 24
(
halem.
,
1534
/
5
):
Was es dann für ein ding sye cronicken / oder historyen zuͦ haben [...] wie ein cronick sol syn / und ouch eins historyschrybers eygenschafftt.
Ebd.
36, 7
:
so krüch jch harfür [...] stell mich zuͦ myner protestacion / blyb by gemellten eygenschafften / und nimm für mich zuͦ beschryben.
Loesch, Kölner Zunfturk.
1, 115, 41
; ;
Jörg, a. a. O.
34, 34
.