eckeln,
ekeln,
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egeln, V.;
›jm. missfallen; jn. verdrießen‹; auch verstärkt: ›Anstoß erregen; jm. widerwärtig sein; jn. anwidern, abstoßen‹; vgl. (Adj.) 3.
Syntagmen:
etw
. (Subj., auch unpersönliches es
) e
. (absolut); jn. e
.; sich e
. (refl.); j. ob e. S., js. sele über eine speise e
.; jm. / e. S. (für / über etw., vor e. S.) e
.Belegblock:
Das alt eckelt / das new gefaͤllt.
Denn die schrifft heisset die Abgotter eigentlich ein grewel, darumb das Gotte dar fur eckelt und grawet.
wil so eine schendliche braud nhemen, dafur ich solt speien und euch eckeln.
das Jungker Faulwitz [...] nichts befolhen ist, Aber was jm befolhen ist, das stinckt und ekelt jm, kans schlecht nicht warten.
Da aber [...] andere hierin gesetzte Freyheiten
[beim Dichten]
noch einen oder andern ergern oder eckeln wolten. Wurd das volck murren wider gott, | Ecklet ob seinem himelbrodt.
Keiner war sein geleich | [...] | Als mit geigen und schwegeln, | Auch mit schwencken und egeln.