dreschen,
das
;
-s/–
.
›arbeitsaufwendige Tätigkeit des Dreschens, Ausschlagens, Ausklopfens, Auskernens von Früchten (z. B. Getreidekörnern, Hülsenfrüchten) aus den Ähren, den Hülsen u. Ä.‹; als Metonymie: ›Zeit des Dreschens‹;
zu (V.) 1.
Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld):  6,  2; vgl.  1, , , ,  1, .

Belegblock:

Struck, Joh. Pfannstiel
1752, 7
(
mosfrk.
,
1548
/
9
):
hat Thil verthinet anno (15)48 mit drassen und zackerfarn 4 fl. 11 alb.
Kollnig, Weist. Schriesh.
308, 11
(
rhfrk.
,
1557
):
erbsen, linßen, bohnen, küchenspeisen und dergleichen würdt das zehend teyl nach dem treschen im dänn geben.
Küther, UB Frauensee
357, 10
(
thür.
,
1525
):
Darczu sal der hoffman alle uffheben dez dreschens dez kornß dez kleinen kornß ein mahs abnemen.
Mon. Boica, NF.
2, 1, 32, 22
(
nobd.
,
1464
):
wann die herrschaft auch die hoffe kosten mit dreschen, soͤmen, stewͤrnachlassen, holzrecht und andern nachgeben, das alles ein gute suͤme machet.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
534
(
Genf
1636
):
Das (treschen) der frucht.
Hauber, UB Heiligkr.
1, 655, 5
(
schwäb.
,
1399
):
was schadens ôch ie jaͤrlich dar uff gât von der lantgarb von drêschentz und von anderr sach wêgen.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
1, 384, 19
(
schwäb.
,
1546
):
Zum tröschen [...] bestellt man ain stadelmaister, [...], und die paurn und söldner so im treschen dienen, gibt man auch zu essen.
Rwb
2, 1107
;
Vgl. ferner s. v.  1.