dotter,
der / das
.›Eidotter, Eigelb‹.
Syntagmen:
den d. essen / nemen / umgeben, daraus tun, aussen / darvon lassen, aus etw
. (z. B. aus einer eierschale
) ziehen
; der dotter
(Subj.) wol speisen
; aus d. etw
. (z. B. öl
) gewinnen, etw
. (z. B. ein hünlein
) in dem d. liegen, etw
. (z. B. eine arznei
) mit dem d. eines eies, wie d. gefärbt sein
; der d. des eies, in dem eie
; der blosse / rote dotter
.Wortbildungen:
dotterblume
Marzell
), 5, 91
dottergel
dotterweich
Belegblock:
Es ist das hirn noch totterweich.
Wie man das Ey machet zum Kalck / | Aus dem weissen ein wasser walck / | Auß dem doͤtter ein oͤl gewinne / | Damit Gold schaff nach seinem sinne.
Und zohe herauß die gelben Schleyer, | Geferbt wie Totter von den Eyer.
nu nim ain bischaft bi dem aý, wie daz geordnet ist: ez hat zem ersten ain wisse schalen, da under ist ain wisses vel, dar nach ain wisses klar, dar inne ain rotes tutter und in dem roten tutter lit daz huͦnlin.
das gelb mach also, nim den totteren von oren, ain wenig schen mel, safferan / vnnd 3 oder 4 air.